Die Polizei warnt vor gefälschten Geldanlageangeboten im Internet, die Opfer um hohe Geldbeträge bringen. Kriminelle geben sich als Investmentmitarbeiter aus und buchen Geld ab.
Reutlingen: Warnung vor Anlagebetrügern

Reutlingen (ost)
Landkreise Reutlingen, Esslingen, Tübingen und Zollernalb: Vorsicht vor Betrügern
Es wird vor Betrügern gewarnt, die ihre Opfer durch gefälschte Angebote für angeblich sehr lukrative Geldanlagen im Internet um beträchtliche Geldbeträge bringen. Das Polizeipräsidium Reutlingen erhält immer wieder Anzeigen von Geschädigten des sogenannten Geldanlagebetrugs aus dem gesamten Zuständigkeitsbereich. Ein Mann geriet in den vergangenen Tagen in die Fänge eines solchen Kriminellen. Ein angeblicher Investmentmitarbeiter rief den Mann an und wies ihn auf eine angeblich äußerst rentable Geldanlage hin. Außerdem wurde dem Opfer angeboten, einen Kredit aufzunehmen, um das Geld dann gewinnbringend anzulegen. Der Senior gewährte dem Anrufer über eine Software einen sogenannten Fremd- oder Fernzugriff auf seinen Computer. Der Täter buchte dann natürlich keine Kreditsumme vom Konto des Geschädigten ab, sondern eine fünfstellige Summe.
In anderen Fällen stießen die Opfer auf der Suche nach Geldanlagemöglichkeiten auf professionell aussehende und scheinbar von Prominenten beworbene Internetseiten oder erhielten E-Mails oder Anrufe mit entsprechender Werbung. Die Gelder, die anschließend in angeblich angebotene Aktien, Währungen, Kryptowährungen oder Rohstoffe investiert wurden, wurden jedoch nie wirklich von den Kriminellen angelegt. Erst als die Anleger schließlich die Auszahlung ihres Kapitals und der versprochenen Gewinne verlangten und sich dies immer wieder verzögerte, bemerkten die Opfer den Betrug. Oft versuchen die Kriminellen weiterhin, die Opfer im Betrug zu halten, indem sie für die Auszahlung der angeblichen Gewinne zunächst die Zahlung von Steuern, Gebühren oder ähnlichen Ausgaben verlangen.
Wie dreist und perfide die Kriminellen vorgehen, zeigt auch folgender Umstand: In vielen Fällen werden die Opfer nach mehreren Wochen oder Monaten erneut von den Tätern kontaktiert. Dann geben sich die Anrufer z.B. als Mitarbeiter von Investment-Unternehmen oder Finanzaufsichtsbehörden aus und behaupten, dass sie das vom Geschädigten bei der vorherigen Tat überwiesene Geld auf einem meist ausländischen Bankkonto aufgespürt haben und zurückholen können. In der Hoffnung, das verloren geglaubte Vermögen wiederzuerlangen, vertrauten bereits mehrere Opfer den kompetent und vertrauenswürdig erscheinenden Kriminellen erneut und überwiesen erneut teilweise höhere Geldbeträge, z.B. für angeblich anfallende Personal- oder Transaktionskosten.
Die Kriminalpolizei empfiehlt:
Weitere Ratschläge der Polizei finden Sie auf der Website https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/kredit-und-anlagebetrug/ und auf der Website der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht unter https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/Finanzbetrug/Anlagebetrug/anlagebetrug_node.html. Ein polizeiliches Aufklärungsvideo zum Anlagebetrug finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=xPJqp9zA1y8 (mr)
Filderstadt-Bernhausen (ES): Abkommen von der Straße
Ersten Ermittlungen der Verkehrspolizei zufolge könnte eine medizinische Ursache die Ursache für einen Verkehrsunfall am Dienstagvormittag auf der Plieninger Straße gewesen sein. Eine 53-jährige Frau war gegen 11.30 Uhr mit ihrem Renault Megane auf der Plieninger Straße in Richtung Diepoldstraße unterwegs, als die Fahrerin anscheinend kurzzeitig das Bewusstsein verlor. Daraufhin verlor sie die Kontrolle über das Fahrzeug, kam in spitzem Winkel nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit der Fahrerseite gegen eine etwa 40 cm hohe Steinmauer. Dabei wurde das Auto ausgehoben, drehte sich um die Längsachse und kam schließlich auf dem Dach zum Liegen. Durch die Wucht des Aufpralls wurden mehrere Steine aus der Mauer gelöst und gegen einen ordnungsgemäß geparkten VW Touran geschleudert. Die Unfallverursacherin und ihre 84-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Am Renault entstand ein Totalschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. Der Schaden an der Mauer wird auf etwa 5.000 Euro und der Sachschaden am geparkten VW auf ungefähr 1.000 Euro geschätzt. (cw)
Weilheim/Teck (ES): Ausländerfeindliche Parolen gerufen (Zeugenaufruf)
Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit wegen des Verdachts der Volksverhetzung gegen zwei bisher unbekannte Täter. Die Männer waren am Montagabend gegen 22.30 Uhr im Bereich der Mittleren Ortsstraße unterwegs, als sie vor einer örtlichen Asylunterkunft ausländerfeindliche Parolen riefen. Außerdem feuerten sie mehrmals mit einer Schreckschusswaffe in die Luft und warfen Steine auf das Gebäude. Offenbar zündeten die Unbekannten auch einen pyrotechnischen Gegenstand. Niemand wurde gefährdet oder verletzt. Es entstand auch kein Sachschaden. Trotz sofortiger Fahndung blieb die Suche nach den beiden Tätern bisher erfolglos. Zeugen, die die Taten beobachtet haben oder Hinweise auf die Unbekannten geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07021/501-0 beim Polizeirevier Kirchheim zu melden. (nf)
Ofterdingen (TÜ): Brand im Dachstuhl
Die Einsatzkräfte wurden am Dienstagmittag in die Achalmstraße gerufen, wo ein Brand im Dachstuhl eines Einfamilienhauses gemeldet wurde. Gegen 13 Uhr wurde eine starke Rauchentwicklung aus dem Bereich der Photovoltaikanlage auf dem Dach gemeldet. Die Feuerwehr, die mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort war, konnte den Brand löschen und ein Übergreifen auf das Wohngebäude verhindern. Die Löscharbeiten gestalteten sich jedoch schwierig, da die PV-Anlage zuerst vom Energieversorger vom Netz genommen werden musste. Nach derzeitigem Stand wurde niemand verletzt. Ersten Hinweisen zufolge könnte ein technischer Defekt am elektrischen Rollladenbetrieb eines Dachfensters die Brandursache gewesen sein. Die PV-Anlage war nach derzeitigem Stand nicht betroffen. Aufgrund des Rauchgasniederschlags ist das Gebäude derzeit nicht bewohnbar. Die Bewohner wurden anderweitig untergebracht. Im Einsatz waren die Feuerwehr mit sieben Fahrzeugen und 30 Feuerwehrleuten sowie der Rettungsdienst mit zwei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Der Polizeiposten Mössingen hat die Ermittlungen aufgenommen. (cw)
Quelle: Presseportal








