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Rhein-Neckar-Kreis: Autofahrer flüchtet vor Polizeikontrolle

Ein grauer Audi A3 entkam einer Polizeikontrolle auf der A6 in Richtung Heilbronn. Die Autobahnpolizei Walldorf sucht Zeugen und Geschädigte.

Foto: unsplash

Rhein-Neckar-Kreis (ost)

Am Dienstagnachmittag gegen 14:15 Uhr sollte ein Audi A3 in Grau auf der A6 in Richtung Heilbronn zwischen dem Autobahnkreuz Walldorf und der Ausfahrt Wiesloch/Rauenberg von einer Polizeistreife kontrolliert werden und flüchtete.

Die Polizeibeamten gaben dem Fahrer des Audis über das ausgeklappte Leuchtschild des zivilen Polizeifahrzeugs die Anweisung “Polizei! Folgen!”. Als das Polizeifahrzeug auf einem Rastplatz stoppte, beschleunigte der bisher unbekannte Fahrer des Audis plötzlich und flüchtete. Aufgrund des Verkehrs konnte die Polizei das Fahrzeug nicht einholen.

Ein Zeuge sah den flüchtenden Audi dann im Bereich der Ausfahrt Rauenberg. Dort soll der Fahrer eine rote Ampel überfahren und in Richtung Wiesloch abgebogen sein.

Anhand des Kennzeichens und vorhandener Fotos aus den polizeilichen Informationssystemen konnten die Ermittler schließlich den Fahrer identifizieren. Es handelt sich um einen 36-jährigen Mann aus Frankenheim/Rhön. Warum der Mann vor der Polizeikontrolle floh, ist bisher unbekannt.

Die Autobahnpolizei Walldorf hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht insbesondere nach Verkehrsteilnehmern, die durch das Fahrverhalten des Audi-Fahrers gefährdet wurden.

Diese sowie weitere Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Vorfall geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06227/35826-0 bei der Autobahnpolizei Walldorf zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 auf Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85.09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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