Ein betrunkener 39-jähriger Autofahrer verursachte einen Unfall auf der A61. Der entstandene Gesamtsachschaden beträgt etwa 45.000 Euro, zum Glück wurde niemand verletzt.
Rhein-Neckar-Kreis: Betrunkener verursacht Unfall mit Sachschaden

Rhein-Neckar-Kreis/BAB61 (ost)
Hockenheim/Rhein-Neckar-Kreis/BAB61: Alkoholisierter verursacht Unfall mit Sachschaden
Am Montagabend ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der A 61 zwischen dem Autobahndreieck Hockenheim und Hockenheim, bei dem ein 39-jähriger Fahrer beteiligt war.
Der 39-jährige Fahrer eines Audi war gegen 21:45 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Speyer unterwegs, als er laut ersten Untersuchungen ungebremst auf einen Fiat-Transporter auffuhr. Durch den Zusammenstoß wurde der Fiat, in dem ein 68-jähriger Mann saß, gegen die linke Leitplanke geschleudert, prallte ab und kam schließlich quer auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen.
Der Audi des Unfallverursachers wurde durch die Wucht des Aufpralls nach rechts über den Seitenstreifen gegen die dortige Schutzplanke geschleudert und kam ebenfalls quer auf dem rechten Fahrstreifen zum Stillstand. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 45.000 Euro. Es gab keine Verletzten.
Die Polizeibeamten vor Ort hatten den Verdacht, dass der Audi-Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte dies und ergab einen Wert von knapp 1,6 Promille. Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt, er musste eine Blutprobe abgeben und sein Führerschein wurde eingezogen. Der 39-Jährige muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.
Während der Unfallaufnahme, Reinigungsarbeiten und Abschleppmaßnahmen wurde der Bereich der Unfallstelle zeitweise vollständig gesperrt. Es kam zu leichten Verkehrsbehinderungen.
Die Unfallermittlungen wurden vom Verkehrsdienst Heidelberg übernommen.
Der Alkohol am Steuer wird oft in unserer Gesellschaft unterschätzt. Nicht nur Autofahrer, sondern auch Radfahrer und Fußgänger erhöhen bereits bei geringem Alkoholkonsum das Unfallrisiko. Abhängig vom Alkoholspiegel im Blut werden Hör- und Sehfähigkeit beeinträchtigt, Koordinations- und Reaktionsvermögen nehmen ab, Distanzen und Geschwindigkeiten werden falsch eingeschätzt. Menschen unter Alkoholeinfluss handeln weniger risikobewusst und sind risikofreudiger.
Wer betrunken am Steuer sitzt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere in hohem Maße. Zudem riskiert die Fahrerin oder der Fahrer den Verlust des Führerscheins, ein Bußgeld oder eine Geldstrafe sowie Punkte im Verkehrszentralregister.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36.787 auf 34.877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32.420 auf 30.714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28.389 auf 26.963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4.031 auf 3.751 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen verzeichnet, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








