Täter flüchtet nachdem er entdeckt wurde, Polizei bittet um Hinweise unter 0621 174-4444
Rhein-Neckar-Kreis: Einbruch in St. Leon-Rot gestört

Rhein-Neckar-Kreis (ost)
Am Abend des Samstags gegen 18:00 Uhr versuchte ein bisher unbekannter Täter, Zugang zu einem Einfamilienhaus in St. Leon in der Straße „Am Lerchenbühl“ zu bekommen.
Während der Tatzeit schlief eine 57-jährige Geschädigte in ihrem Wohnzimmer vor dem Fernseher. Durch laute, rüttelnde Geräusche am Fenster wurde sie geweckt und schaute nach draußen. Dort sah sie eine dunkel gekleidete, männliche Person vor dem Fenster. Als der Täter bemerkte, dass er entdeckt worden war, entfernte er sich in Richtung des angrenzenden Feldgebiets.
Der Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, ungefähr 180 Zentimeter groß, dunkel gekleidet, wahrscheinlich mit einem Kapuzenpullover.
Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen konnte der Täter unerkannt entkommen.
Die weiteren Untersuchungen wurden vom Fachdezernat für Eigentumsdelikte der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg übernommen. Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sachdienliche Hinweise zur Tat geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0621 174-4444 beim kriminalpolizeilichen Hinweistelefon zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, wovon 787 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 676 Verdächtige, darunter 589 Männer und 87 Frauen. 316 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Einbrüche auf 5204 Fälle, wovon 826 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 733, wobei 653 Männer, 80 Frauen und 432 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt








