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Rhein-Neckar-Kreis: Einbruchsserie in Leimen und Gaiberg – Polizei bittet um Zeugenhinweise

Unbekannte brachen in mehrere Wohnungen ein, erbeuteten Geld und hinterließen Sachschäden. Polizei sucht nach Hinweisen.

Foto: Depositphotos

Rhein-Neckar-Kreis (ost)

Am Montag haben Unbekannte versucht, in zwei Wohnungen in der Oskar-Trinks-Straße in Leimen einzubrechen.

Zwischen 11:30 Uhr und 13:15 Uhr gelang es den Tätern, gewaltsam eine Wohnungstür in einem Mehrfamilienhaus zu öffnen.

Die gesamte Wohnung wurde nach Wertgegenständen durchsucht.

Die Täter konnten mit Bargeld in Höhe eines hohen dreistelligen Eurobetrages unerkannt entkommen.

In einem anderen Mehrfamilienhaus derselben Straße, nur etwa 50 Meter vom ersten entfernt, versuchten die Unbekannten erfolglos, die Wohnungstür aufzubrechen.

Das Türschloss wurde beschädigt, hielt aber stand. Die Höhe des Sachschadens kann bisher nicht beziffert werden.

Am Abend desselben Tages brachen Unbekannte zwischen 17:15 Uhr und 19:00 Uhr die Eingangstür eines Hauses in der Bammentaler Straße in Gaiberg auf.

Sie durchsuchten die Zimmer nach Wertgegenständen. Nach aktuellen Informationen verließen die Täter das Haus, ohne Beute gemacht zu haben.

Die Spurensicherung vor Ort wurde von der Kriminaltechnik durchgeführt. Das Fachdezernat der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die Ermittlungen übernommen.

Personen, die verdächtige Beobachtungen zu den genannten Zeiten gemacht haben oder sachdienliche Hinweise zu den Einbrüchen geben können, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Kriminalpolizei unter 0621/174-4444 zu melden.

Die Polizei weist angesichts der aktuellen Vorfälle auf Möglichkeiten zur Sicherung von Wohnungen hin:

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 im Jahr 2022 auf 826 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 im Jahr 2022 auf 733 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 589 männlich, 87 weiblich und 316 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu gab es in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbrüche in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 4.508 5.204
Anzahl der aufgeklärten Fälle 787 826
Anzahl der Verdächtigen 676 733
Anzahl der männlichen Verdächtigen 589 653
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 87 80
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 316 432

Quelle: Bundeskriminalamt

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