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Rhein-Neckar-Kreis: Kontrollstelle der SIKO BW auf BAB 61

Eine Kontrollstelle der Sicherheitskooperation (SIKO) wurde auf der BAB 61 zur Kriminalitätsbekämpfung errichtet. 42 Beamtinnen und Beamte waren im Einsatz, 26 Verstöße wurden festgestellt.

Foto: Depositphotos

Rhein-Neckar-Kreis (ost)

Letztes Wochenende wurde zwischen Samstagabend um 22:00 Uhr und Sonntagmorgen um 05:30 Uhr eine Kontrollstelle der Sicherheitskooperation (SIKO) verschiedener Behörden auf der BAB 61 eingerichtet. Dafür wurde die Fahrbahn vollständig gesperrt und der Verkehr zum Parkplatz A61 Nord umgeleitet, wo die Kontrollstelle eingerichtet wurde.

Das Ziel dieser Kontrollstelle war die umfassende Bekämpfung von Kriminalität.

Insgesamt waren 42 Beamte des Polizeipräsidiums Mannheim, des Zolls, der hessischen und rheinland-pfälzischen Landespolizei sowie des Polizeipräsidiums Heilbronn im Einsatz.

Das Technische Hilfswerk und die Autobahn GmbH unterstützten die polizeilichen Maßnahmen.

Während des Kontrollzeitraums wurden 92 Fahrzeuge und 214 Personen überprüft. Bei 26 der kontrollierten Fahrzeuge wurden Verstöße festgestellt, was einer Beanstandungsquote von 28 Prozent entspricht.

Unter den Verstößen befanden sich elf Straftaten, zwei Ordnungswidrigkeiten, sieben Behördenausschreibungen und sechs zollrechtliche Verstöße. Zwei Fahrzeuge wurden beschlagnahmt.

Die festgestellten Verstöße erstreckten sich über verschiedene Rechtsbereiche, darunter Straftaten nach dem Betäubungsmittelgesetz und dem Pflichtversicherungsgesetz.

Vier Personen wurde die Weiterfahrt untersagt.

Aufgrund der Vollsperrung der Fahrbahn kam es nur zu geringfügigen Verkehrsbehinderungen.

Die Kontrolle verdeutlicht erneut die Notwendigkeit einer konsequenten Überwachung des Straßenverkehrs.

Die festgestellten Verstöße in verschiedenen Rechtsbereichen zeigen, dass ganzheitliche Verkehrskontrollen zur Kriminalitätsbekämpfung einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit aller leisten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 (4.42%) und auf Autobahnen 3369 (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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