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Rhein-Neckar-Kreis: Länderübergreifende Kontrollaktion auf BAB6

Am vergangenen Donnerstag fand eine Kontrollaktion zwischen Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen statt. 83 Fahrzeuge und 101 Personen wurden überprüft, darunter ein Mann mit Tausenden Euro Bargeld im Auto.

Foto: unsplash

Rhein-Neckar-Kreis/BAB6 (ost)

Letzten Donnerstag fand im Zeitraum zwischen 09:00 Uhr und 17:00 Uhr im Rahmen der länderübergreifenden Sicherheitskooperation der Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen eine Überprüfungsaktion statt, bei der Streifenteams des Polizeipräsidiums Mannheim eingesetzt wurden.

Bei den Fahndungskontrollen zur Bekämpfung von Kriminalität, die nach ganzheitlichen Gesichtspunkten durchgeführt wurden, waren neben zehn Polizeibeamtinnen und -beamten des Polizeipräsidiums Mannheim auch 2 Beamte aus Rheinland-Pfalz und drei Beamte aus Hessen beteiligt. Während des Einsatzes wurden insgesamt 83 Fahrzeuge und 101 Personen überprüft.

Bei der Überprüfung eines 38-jährigen Mannes fanden die Beamten mehrere Tausend Euro Bargeld in seinem Fahrzeug. Er konnte keine Herkunftsbelege für das Geld vorlegen. Bei den anschließenden polizeilichen Maßnahmen stellte sich heraus, dass der Autofahrer bereits am 25. Februar 2026 auf der BAB 6, in Höhe St. Leon-Rot, kontrolliert wurde. In seinem Kleintransporter hatte er mehrere Kartons mit Zigaretten geladen, die keine Steuerbanderole trugen. Die 50.000 Zigaretten wurden beschlagnahmt und der Fall an das Hauptzollamt Karlsruhe übergeben. Der entstandene Schaden belief sich auf etwa 11.000 Euro. Gegen den Verdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Steuerhehlerei eingeleitet.

In Bezug auf die am Donnerstag durchgeführte Überprüfung ermittelt der Verkehrsdienst Heidelberg in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Heidelberg nun auch wegen des Verdachts der Geldwäsche gegen den 38-Jährigen.

Während der Überprüfungen am vergangenen Donnerstag wurden auch Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz und das Kraftfahrzeugsteuergesetz festgestellt. Es wurde auch Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis erstattet. Darüber hinaus wurden Verstöße im Zusammenhang mit dem Erwerb eines falschen amtlichen Ausweises sowie unerlaubtem Aufenthalt in fünf Fällen festgestellt.

Weitere geplante Schwerpunktkontrollen mit ähnlicher Zielsetzung.

Quelle: Presseportal

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