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Rhein-Neckar-Kreis: Lastwagenfahrer betrunken unterwegs

Ein betrunkener Lastwagenfahrer wurde auf der A 6 festgenommen, nachdem er Verkehrsteilnehmer gefährdete. Die Polizei ermittelt wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

Foto: Depositphotos

Rhein-Neckar-Kreis/BAB 6 (ost)

Am Sonntagabend fuhr ein 34-jähriger Mann betrunken mit einem Sattelzug auf der A 6 in Richtung Mannheim.

Ein Autofahrer informierte die Autobahnpolizei Walldorf gegen 21:50 Uhr über einen Sattelzug, der auf der A 6 in Richtung Mannheim fuhr, stark slalomfuhr und bereits andere Verkehrsteilnehmer gefährdet hatte.

An der Ausfahrt Wiesloch/Rauenberg konnte die Polizei das Fahrzeug finden. Die Polizisten bemerkten die gleiche Fahrweise des Sattelzugs. Das Fahrzeug wurde auf einem nahegelegenen Autobahnparkplatz angehalten. Bei der Überprüfung des 34-jährigen Fahrers rochen die Beamten deutlichen Alkohol. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,8 Promille.

Nachdem ihm die Konsequenzen erklärt wurden, holte er ein Messer aus einem Staufach des Sattelzugs und hielt es an seine Hand. Er sagte, dass sein Leben keinen Sinn mehr habe, wenn ihm der Führerschein entzogen werde. Durch Überreden konnte der Mann schließlich dazu gebracht werden, das Messer wegzulegen. Danach konnte er widerstandslos festgenommen werden.

Der 34-Jährige wurde vorübergehend zur Dienststelle gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Der Führerschein des Sattelzugfahrers sowie die Fahrzeugschlüssel wurden eingezogen.

Weil der Mann offensichtlich in einer psychischen Ausnahmesituation war, wurde er den Ärzten einer Fachklinik vorgestellt, wo er zur weiteren Untersuchung aufgenommen wurde.

Die Autobahnpolizei Walldorf ermittelt nun wegen Trunkenheit am Steuer und Straßenverkehrsgefährdung und sucht Zeugen, die durch sein Fahrverhalten gefährdet wurden. Diese werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06221/35826-0 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28389 auf 26963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4031 auf 3751 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

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