Passanten meldeten Mann mit Schusswaffe am Berliner Platz. Polizei entwaffnete ihn und stellte fest, dass es sich um eine Anscheinswaffe handelte.
Rhein-Neckar-Kreis: Mann mit Schusswaffe unterwegs

Rhein-Neckar-Kreis (ost)
Früh am Donnerstag meldeten mehrere Passanten gegen 05:40 Uhr einen Mann, der am Berliner Platz mit einer Schusswaffe umging. Während die Streifenwagen des Polizeireviers Weinheim anfuhren, gingen weitere Hinweise ein, dass der Mann die Waffe auf dem Gelände einer Tankstelle mehrmals in die Hand genommen und dann in seinen hinteren Hosenbund gesteckt hatte.
Die Streifen fanden den gesuchten Mann an der Kreuzung Mannheimer Straße / Cavaillonstraße und kontrollierten ihn. Der 28-Jährige folgte der Aufforderung, sich auf den Boden zu legen, zunächst nicht. Als er in seinen hinteren Hosenbund griff, richteten die Polizisten ihre Dienstwaffen auf ihn und drohten mit dem Gebrauch der Schusswaffen. Daraufhin erkannte der Mann die Ernsthaftigkeit der Situation, legte sich mit ausgestreckten Armen auf den Boden und ließ sich widerstandslos vorläufig festnehmen.
Die Beamten entwaffneten den Mann und sicherten die Pistole. Bei genauerer Prüfung stellte sich heraus, dass es sich um eine sogenannte Anscheinswaffe handelte, also eine täuschend echte Spielzeugwaffe, die nur bei genauerem Hinsehen von einer funktionsfähigen Schusswaffe zu unterscheiden ist. Ein Atemalkoholtest ergab, dass der Mann erheblich alkoholisiert war, mit über 1,2 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann in eine psychiatrische Einrichtung überstellt.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor den Gefahren des Führens von Anscheinswaffen in der Öffentlichkeit.
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Quelle: Presseportal








