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Rhein-Neckar-Kreis: Mercedes-Fahrer fährt unter Drogen- und Alkoholeinfluss vor Supermarkt

Ein 41-jähriger Fahrer verursachte Schaden am Fahrradständer, hatte 1,8 Promille Atemalkoholkonzentration und konsumierte Betäubungsmittel. Polizei ermittelt wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

Foto: Depositphotos

Sinsheim / Rhein-Neckar-Kreis (ost)

Am späten Freitagabend informierten Augenzeugen die Polizei darüber, dass ein Fahrer eines Mercedes auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Sinsheim in der Strombergstraße gegen einen Fahrradständer gefahren war und danach zum Einkaufen in den Supermarkt gegangen war. Außerdem wurde gemeldet, dass der 41-jährige Fahrer betrunken wirkte.

Das Polizeiauto konnte das besagte Fahrzeug schnell finden, es stand außerhalb der markierten Parkplätze direkt vor dem Supermarkteingang und war tatsächlich mit dem vorderen Stoßfänger auf dem Fahrradständer. Außerdem war das Fahrzeug unverschlossen und ein Fenster war offen.

Nach dem Einkauf kehrte der 41-jährige Fahrer aus dem Laden zu seinem Auto zurück und wurde von den Beamten kontrolliert.

Die Beamten bemerkten dabei einen starken Alkoholgeruch. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte dies, der Fahrer hatte einen Atemalkoholwert von ca. 1,8 Promille. Darüber hinaus wurden im weiteren Verlauf der Kontrolle Betäubungsmittel beim Fahrer gefunden. Auf der Polizeiwache wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Ein freiwilliger Drogenvortest bestätigte, dass er auch Betäubungsmittel konsumiert hatte.

Das Polizeirevier Sinsheim hat nun Ermittlungen unter anderem wegen Trunkenheit im Straßenverkehr aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 36787 im Jahr 2022 auf 34877 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist von 32420 auf 30714 gesunken. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Fälle von Drogenkriminalität registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

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