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Rhein-Neckar-Kreis: Senior um fast 50.000 Euro betrogen

Ein 87-jähriger Senior wurde Opfer von falschen Bankmitarbeitern, die sich Zugangsdaten erschlichen und fast 50.000 Euro erbeuteten.

Foto: unsplash

Rhein-Neckar-Kreis (ost)

Am Montagmittag wurden fast 50.000 Euro von Betrügern erbeutet, die sich am Telefon als falsche Bankmitarbeiter ausgaben.

Ein 87-jähriger Senior wurde von einem unbekannten Anrufer kontaktiert, der vorgab, ein Mitarbeiter der Bank des Seniors zu sein. Während des Gesprächs behauptete der vermeintliche Bankmitarbeiter, dass verdächtige Überweisungen ins Ausland von dem Konto des 87-Jährigen getätigt wurden.

Um die angeblichen Überweisungen zu stornieren, sollte der Senior ein Konto bei einer ausländischen Bank eröffnen. Der 87-Jährige folgte vorerst den Anweisungen des Täters und gab ihm Zugangsdaten zu seinem Bankkonto.

Das Telefonat dauerte mehrere Stunden. Erst am Dienstag wurde dem 87-Jährigen der Vorgang suspekt. Er informierte daraufhin seine Bank und erkannte, dass er Opfer eines Betrugs geworden war. Den Tätern gelang es, fast 50.000 Euro zu erbeuten.

Die Kriminalpolizei führt die weiteren Untersuchungen durch.

Es wird davor gewarnt: Bankmitarbeiter fragen niemals telefonisch nach Zugangsdaten, Passwörtern, PINs oder TANs.

Wenn Sie einen solchen Anruf erhalten, seien Sie besonders aufmerksam. Die Täter agieren oft sehr professionell und versuchen, ihre Opfer unter Druck zu setzen, indem sie vermeintliche Sicherheitsprobleme dringlich darstellen. Auch die Rufnummer auf dem Telefondisplay kann manipuliert sein und ist kein Beweis für die Echtheit des Anrufs.

Die Polizei gibt folgende Ratschläge:

Quelle: Presseportal

nf24