Ein 15-Jähriger wurde auf dem Weg zum Kerwe-Fest von Unbekannten angegriffen und zur Herausgabe seines Geldbeutels gezwungen.
Rhein-Neckar-Kreis: Überfall auf Jugendlichen in Dossenheim

Rhein-Neckar-Kreis (ost)
Am Samstagabend gegen 21:20 Uhr wurde ein 15-Jähriger auf dem Weg zum Kerwe-Festgelände von drei Unbekannten aus einer Gruppe Jugendlicher angegriffen und zur Herausgabe seines Geldbeutels aufgefordert.
Der Jugendliche war mit seinen Kameraden auf dem Weg zur Kerwe, als er vor der Kreuzung Bahnhofstraße/Richard-Wagner-Straße von den drei männlichen Jugendlichen aus einer sechs- bis neunköpfigen Jugendgruppe attackiert wurde.
Die Angreifer schlugen gemeinsam auf ihn ein und verlangten, dass er seinen Geldbeutel herausgab.
Nachdem er gezwungen wurde, ihn abzugeben und festgestellt wurde, dass sich kein Bargeld darin befand, bekam der 15-Jährige ihn zurück.
Die drei Verdächtigen gingen in Richtung der Kerwe die Bahnhofstraße entlang.
Währenddessen wurden durch andere Mitglieder der genannten Jugendgruppe weitere Körperverletzungen begangen.
Die Freunde des 15-Jährigen wurden angegriffen und sollen während des Vorfalls geschlagen und getreten worden sein.
Das Haus des Jugendrechts Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die Untersuchungen wegen versuchter räuberischer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.
Zeugen, die am Samstagabend in der Bahnhofstraße unterwegs waren und Beobachtungen zu dem Vorfall gemacht haben, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Kriminalpolizei unter 0621/174-4444 zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 im Jahr 2022 auf 2518 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2602 im Jahr 2022 auf 3202 im Jahr 2023. Darunter waren 2369 männliche und 233 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, sowie 2906 männliche und 296 weibliche Verdächtige im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1313 im Jahr 2022 auf 1674 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.042 | 3.782 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.037 | 2.518 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.602 | 3.202 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.369 | 2.906 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 233 | 296 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.313 | 1.674 |
Quelle: Bundeskriminalamt







