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Rhein-Neckar-Kreis: Unfall auf BAB 659 endet in Kollision

Ein riskantes Überholmanöver führte zu einem schweren Verkehrsunfall bei Weinheim. Zum Glück wurde niemand verletzt, aber es entstand ein Sachschaden von ca. 22.000 Euro.

Foto: Depositphotos

Weinheim / Rhein-Neckar-Kreis (ost)

Am Freitagnachmittag, gegen 13:00 Uhr, ereignete sich auf der BAB 659 kurz nach dem Autobahnkreuz Weinheim in Richtung Mannheim ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 23-jähriger Fahrer eines BMW fuhr auf dem linken der beiden Fahrstreifen, vor ihm war ein unbekanntes Fahrzeug. Um den Fahrstreifen zu wechseln, betätigte der 23-Jährige mehrmals kurz die Lichthupe. Da das Fahrzeug jedoch weiterhin auf dem linken Fahrstreifen fuhr, entschied sich der BMW-Fahrer, unerlaubt über den rechten Fahrstreifen zu überholen. Beim Wiedereinscheren auf den linken Fahrstreifen geriet der BMW aus unbekannten Gründen ins Schleudern und kollidierte mit einem Audi eines 68-Jährigen, der zu diesem Zeitpunkt auf gleicher Höhe auf dem rechten Fahrstreifen fuhr. Der BMW wurde nach links abgelenkt, prallte gegen die Betongleitwand, wurde dann erneut nach rechts abgelenkt und prallte gegen die rechte Schutzleitplanke. Schließlich kam der BMW quer zur Fahrbahn zwischen den Fahrstreifen zum Stillstand. Während der Unfallaufnahme wurde die Fahrbahn in Richtung Mannheim vorübergehend gesperrt, bis der Verkehr um die Unfallstelle herumgeleitet werden konnte. Zum Glück wurde bei dem Unfall niemand verletzt.

Der BMW erlitt einen Schaden von ca. 10.000 Euro und musste von einem Spezialunternehmen abgeschleppt werden. Am Audi des 68-Jährigen entstand ein Sachschaden von etwa 8.000 Euro. An der Betongleitwand und der Schutzleitplanke entstand ein Schaden von etwa 4.000 Euro, sodass insgesamt von einem Schaden von etwa 22.000 Euro ausgegangen wird.

Da der 23-Jährige Anzeichen von Drogenkonsum zeigte, wurde mit ihm ein freiwilliger Drogentest durchgeführt, der positiv ausfiel. Daher wurde ihm auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde eingezogen. Die Autobahnpolizei Mannheim-Seckenheim hat die weiteren Untersuchungen zu dem Unfall aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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