Eine 21-Jährige täuschte mit gefälschten Papieren eine Einreise vor. Die Identitätskarte war europaweit gesucht, was zur Zurückweisung führte.
Rheinfelden (Baden): Identitätsbetrug bei Grenzkontrolle

Rheinfelden (Baden) (ost)
Um eine legale Einreise nach Deutschland vorzutäuschen, präsentierte sich eine 21-jährige Frau mit der Identitätskarte einer anderen Person. Allerdings wurde festgestellt, dass für diese Identitätskarte eine europaweite Fahndung vorlag, wodurch die Reise an der Grenze endete.
Früh am Donnerstagmorgen (21.05.2026) führte die Bundespolizei am Grenzübergang Weil am Rhein – Autobahn eine Kontrolle an einem Fernreisebus aus Italien durch. Während der Überprüfung versteckte sich eine Staatsbürgerin aus Kamerun auf der Toilette, um einer Kontrolle zu entgehen. Erst nach mehrmaliger Aufforderung, die Toilette zu verlassen, konnte eine Überprüfung der Person erfolgen. Aufgrund von Zweifeln an der Echtheit der belgischen Identitätskarte, die vorgezeigt wurde, wurde das Dokument im Schengener Informationssystem (SIS) überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass für diese Identitätskarte eine europaweite Fahndung bestand. Nach der Einleitung eines Strafverfahrens wegen des Verdachts auf Ausweismissbrauch und Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz, sowie der Sicherstellung der Identitätskarte, wurde die Person in die Schweiz zurückgeschickt.
Quelle: Presseportal








