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Riedlingen: Tierunfall in Allmansweiler

Ein Fuchs querte die Straße und verursachte erheblichen Sachschaden. Autofahrer sollten bei Dämmerung besonders vorsichtig sein.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Nach 23.15 Uhr fuhr ein 59-jähriger Mann auf der K7586 von Allmansweiler in Richtung Bad Buchau. Ein Fuchs überquerte die Straße. Der Fahrer des Mercedes konnte nicht rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem Wildtier. Der Fuchs wurde weggeschleudert und war an der Unfallstelle nicht mehr zu finden. Die Polizei Riedlingen hat den Vorfall aufgenommen und dem Autobesitzer eine Tierunfallbescheinigung ausgestellt. Der Schaden am fahrbereiten Auto wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt.

Empfehlung der Polizei:

Seien Sie bei Dämmerung und Dunkelheit immer auf Wild auf der Straße vorbereitet. Besonders auf Straßen, die durch Warnschilder gekennzeichnet sind. Autofahrer sollten hier langsam fahren, aufmerksam sein und bereit zum Bremsen. Wenn sich Wildtiere neben oder auf der Straße befinden, sollten Autofahrer das Licht abblenden, bremsen, hupen und gegebenenfalls anhalten. Das Warnblinklicht am Fahrzeug sollte eingeschaltet werden. Je größer das Tier, desto gefährlicher wird der Unfall für die Insassen des Autos. Zusammenstöße mit schwerem Wild verursachen in der Regel hohe Sachschäden von mehreren tausend Euro an den Fahrzeugen. Ein Beweis dafür, dass bei diesen Unfällen hohe Kräfte wirken.

++++0206971(TH)

Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon haben 33630 (10.97%) zu Personenschäden geführt, während 10355 (3.38%) als schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden eingestuft wurden. Es gab 1733 (0.57%) Unfälle, bei denen berauschende Mittel im Spiel waren. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926 (85.09%). Innerorts ereigneten sich 25663 (8.37%) Unfälle, außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13562 (4.42%) und auf Autobahnen 3369 (1.1%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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