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Rollerunfall in Schwanau, Polizei sucht nach geflüchtetem Fahrer

Ein Jugendlicher auf einem Roller verursachte einen Unfall, flüchtete und hinterließ eine verdutzte Autofahrerin mit einem beschädigten Wagen.

Foto: unsplash

Schwanau, Allmannsweier (ost)

Die Beamten des Polizeipostens Schwanau sind nach einem Unfall in Verbindung mit einem waghalsigen Fahrmanöver eines mutmaßlich jugendlichen Rollerfahrers auf der Suche nach dem geflüchteten Unfallverursacher. Entsprechend den Schilderungen einer 62-jährigen Subaru-Lenkerin sei ihr am Donnerstagabend am Dorfende auf der Allmannsweierer Hauptstraße (L104) aus Richtung Ottenheim gegen 18:15 Uhr ein Roller auf dem Hinterrad fahrend entgegengekommen. Nachdem der erste „Wheelie“ noch auf beiden Rädern des Rollers endete, verlor der als körperlich füllig beschriebene Jugendliche beim zweiten „Stunt“ die Kontrolle über sein Gefährt, sodass er selbst nach hinten abstieg und der Roller im Gegenverkehr gegen den Subaru krachte. Der nun gesuchte Unfallverursacher soll sich danach aufgerappelt und den Roller gegriffen haben, womit er dann von der Unfallstelle flüchtete. Die verdutzte Autofahrerin blieb mit einer Eindellung an ihrem Wagen zurück. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Roller technisch verändert wurde, um überhaupt die erforderliche Energie für dieses riskante Fahrverhalten aufbringen zu können. Ferner soll an dem Roller kein Versicherungskennzeichen angebracht gewesen sein. Mögliche Zeugen des Szenarios oder wer Hinweise zu dem geflüchteten Zweirad-Lenker geben kann, meldet sich bitte entweder direkt unter der Telefonnummer: 07824 6629910 bei den Beamten des Polizeipostens Schwanau oder unter der Rufnummer: 07821 277-0 beim Polizeirevier Lahr.

/wo

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschäden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 1733 Fällen (0.57%) verzeichnet. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926 Fälle (85.09%). In der Ortslage wurden 25663 Unfälle innerorts (8.37%) und 13562 Unfälle außerorts (ohne Autobahnen) (4.42%) registriert. Auf Autobahnen ereigneten sich 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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