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Rottweil: Auffahrunfall auf der Autobahn

Am Freitagnachmittag ereignete sich auf der A81 ein Auffahrunfall mit zwei Verletzten und einem Schaden von etwa 18.000 Euro. Eine Frau fuhr auf ein stehendes Auto auf, was zu leichten Verletzungen führte.

Foto: Depositphotos

Deißlingen (ost)

Am Freitag Nachmittag gab es einen Auffahrunfall auf der Autobahn 81, bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden und ein Schaden von etwa 18.000 Euro entstand.

Um 16:00 Uhr fuhr eine 51-jährige Frau mit ihrem VW Taigo zwischen den Ausfahrten Villingen-Schwenningen und Rottweil. Als ein 28-jähriger Fahrer mit seinem VW T-Roc aus Verkehrstechnischen Gründen bis zum Stillstand abbremsen musste, erkannte die 51-jährige Fahrerin die Situation möglicherweise zu spät und fuhr heftig auf das stehende Auto auf.

Sowohl die 51-jährige Fahrerin des Taigo als auch eine 25-jährige Beifahrerin im T-Roc erlitten leichte Verletzungen durch den Unfall. Rettungswagen brachten die Verletzten in umliegende Krankenhäuser. Beide VW waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Die Polizei sperrte den linken Fahrstreifen für die Zeit der Unfallaufnahme bis etwa 17:15 Uhr. Es bildete sich ein Rückstau von etwa vier Kilometern.

Bei der Anfahrt zum Unfallort bemerkten Polizeibeamte einen 62-jährigen Motorradfahrer, der unerlaubt die Rettungsgasse benutzte und so die Anfahrt der Polizei behinderte. Der Fahrer muss nun mit einem Bußgeld von 280 Euro, einem einmonatigen Fahrverbot und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Der Verkehrsdienst Zimmern ob Rottweil hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% der Gesamtanzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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