Ein 18-Jähriger wurde betrunken auf seinem E-Scooter in Rottweil kontrolliert. Er musste eine Blutentnahme machen und wird wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
Rottweil: Betrunken auf E-Scooter unterwegs

Rottweil (ost)
In der Nacht von Sonntag kontrollierten Polizeibeamte einen betrunkenen Fahrer eines E-Scooters in der Tuttlinger Straße.
Um 01.20 Uhr fuhr ein 18-Jähriger mit seinem E-Scooter die Tuttlinger Straße entlang, als Beamte des Polizeireviers Rottweil ihn anhielten und einer Überprüfung unterzogen. Dabei bemerkten sie Alkoholgeruch und Anzeichen für den Konsum von Betäubungsmitteln bei dem jungen Mann. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über einem Promille. Der 18-Jährige musste die Beamten daraufhin zu einer ärztlichen Blutentnahme begleiten.
Die Polizeibeamten haben die Untersuchungen wegen Trunkenheit im Verkehr aufgenommen und informieren die Führerscheinstelle, da der 18-Jährige noch keine Fahrerlaubnis oder Führerschein besitzt.
In diesem Kontext weist die Polizei erneut darauf hin: Beim Fahren von E-Scootern gelten die gleichen Regeln und Grenzwerte für Alkohol wie beim Autofahren. Wer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ein Auto, einen E-Scooter oder sogar ein Fahrrad fährt, riskiert nicht nur ein Strafverfahren, sondern möglicherweise auch den Entzug der Fahrerlaubnis, Punkte in Flensburg und die Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung. Für Personen unter 21 Jahren oder in der Probezeit gilt ein Promillewert von 0,0.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 36.787 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 32.420, darunter 28.389 Männer, 4.031 Frauen und 10.727 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 37.873, wovon 34.877 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.714, darunter 26.963 Männer, 3.751 Frauen und 11.419 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








