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Rottweil: Seniorin übergibt Bargeld und Wertgegenstände an falsche Polizeibeamte

Falsche Polizeibeamte täuschten Seniorin, die über zwei Wochen Bargeld und Wertgegenstände im niedrigen sechsstelligen Bereich übergab. Polizei bittet um Hinweise.

Foto: unsplash

Tuttlingen (ost)

Sogenannte „falsche Polizeibeamte“ haben sich als Kriminalpolizei ausgegeben und konnten eine ältere Dame erfolgreich betrügen.

Im Mai erhielt die 79-jährige Frau einen Anruf von einem vermeintlichen Polizeibeamten der Kriminalpolizei, der behauptete, dass sie in ein Betrugs- und Raubprogramm des Dezernats aufgenommen worden sei. Der Betrüger verunsicherte die Seniorin, indem er sagte, dass sie von einer kriminellen Bande beobachtet werde.

Danach blieb das Opfer etwa zwei Wochen lang über einen WhatsApp-Anruf in ständigem Kontakt mit den Tätern und übergab dabei Bargeld und Wertgegenstände im niedrigen sechsstelligen Bereich an zwei unbekannte Männer. Erst als die falschen Polizeibeamten sich nicht mehr meldeten, bemerkte die Frau den Betrug.

Die Kriminalpolizei Rottweil hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise zu den unbekannten Tätern, die als männlich, unter 30 Jahre alt und etwa 170 Zentimeter groß beschrieben werden. Einer der Täter hatte kurze, dunkle Haare, die nach oben gestylt waren, und trug helle, legere Kleidung. Der andere hatte kurze, schwarze Locken und trug zur Tatzeit grüne Shorts sowie ein helles Sporttrikot mit unbekanntem Logo. Zeugenhinweise werden unter 0741 4770 entgegengenommen.

Präventionshinweis:

Wenn Sie Anrufe von „falschen Polizeibeamten“ erhalten, legen Sie sofort auf. Die Polizei und andere Amtsträger fragen nicht nach Wertsachen oder Geld!

Wenn Sie einen Anruf von einem angeblichen Polizisten oder Amtsträger erhalten, legen Sie auf und wählen Sie die Polizeinotrufnummer 110.

Wenn Betrüger Sie dazu gebracht haben, Bargeld und Wertgegenstände von der Bank abzuholen, nehmen Sie die Warnungen der Bankmitarbeiter ernst und hinterfragen Sie die Situation – auch wenn Sie besorgt um Ihre Angehörigen sind.

Das Löschen des Telefonbucheintrags kann helfen, Anrufe von Telefonbetrügern zu vermeiden, da die Täter dort oft nach Vornamen suchen, die älteren Menschen zugeordnet werden.

Weitere Informationen zum Ändern oder Löschen von Telefonbucheinträgen sowie weitere Tipps und Hinweise finden Sie auf der Website der Polizeilichen Kriminalprävention zum Thema „Betrug durch falsche Polizisten“ unter:

https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/

Wenn Sie nicht in der Lage sind, die Informationen selbst einzusehen, herunterzuladen oder auszudrucken, bitten Sie Familie, Freunde oder Nachbarn um Hilfe oder wenden Sie sich an Ihr örtliches Polizeirevier.

Informieren Sie insbesondere ältere Menschen in Ihrem Umfeld über diese Betrugsmasche.

Quelle: Presseportal

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