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Rottweil: Verkehrskontrolle führt zu Fund von Betäubungsmitteln und verbotenen Messern

Eine Verkehrskontrolle eines berauschten Autofahrers ohne Fahrerlaubnis führte zum Auffinden von Betäubungsmitteln, Arzneimitteln und verbotenen Messern im Fahrzeug.

Foto: Depositphotos

Wellendingen (ost)

Bei einer Verkehrskontrolle wurde am vergangenen Mittwochabend ein Autofahrer ohne Fahrerlaubnis auf Drogenverdacht kontrolliert. Dabei wurden Betäubungsmittel, Arzneimittel und verbotene Messer entdeckt.

Beamte des Polizeireviers Rottweil überprüften einen 33-jährigen Mercedes-Fahrer gegen 22:45 Uhr in der Bahnhofstraße und bemerkten Anzeichen für Drogenkonsum. Zudem besaß der Mann keine Fahrerlaubnis und hatte eine beträchtliche Menge vermeintliches Amphetamin im Auto. Ein verbotenes Einhandmesser wurde in der Mittelkonsole gefunden.

Der Mann wurde zur ärztlichen Blutentnahme auf die Dienststelle gebracht. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Rottweil wurde daraufhin die Wohnung des 33-Jährigen durchsucht. Dabei wurden weitere Beweismittel gefunden und sichergestellt.

Die Verkehrskontrolle führte insgesamt zur Entdeckung von etwa 120 Gramm Amphetamin, einer niedrigen dreistelligen Anzahl verschiedener Tabletten, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, sowie etwa 60 Milliliter Testosteron. Darüber hinaus wurden insgesamt fünf verbotene Messer gefunden.

Die weiteren Untersuchungen werden von der Rauschgiftermittlungsgruppe der Kriminalpolizei durchgeführt. Der 33-Jährige muss sich nun neben dem Fahren ohne Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss auch wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Arzneimittelgesetz sowie das Waffengesetz verantworten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 gab es 40.049 aufgezeichnete Fälle, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36.787 auf 34.877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32.420 auf 30.714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28.389 auf 26.963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4.031 auf 3.751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73.917 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

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