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Rutesheim: Rollstuhlfahrerin in S-Bahn beleidigt

Eine Rollstuhlfahrerin wurde in der S-Bahn beleidigt, bespuckt und geschlagen. Die Bundespolizei sucht dringend nach Zeugen für den Vorfall.

Foto: unsplash

Leonberg (ost)

Während der Fahrt von Stuttgart nach Leonberg ereignete sich am Montag (09.03.2026) in der S60 kurz vor dem Halt in Leonberg eine Beleidigung und Körperverletzung durch fünf unbekannte Jugendliche.

Die 30-jährige Frau war mit ihrer 11-jährigen Tochter gegen 11:45 Uhr in der S60 Richtung Weil der Stadt unterwegs. Die 5-6 unbekannten Verdächtigen sollen während der Fahrt in der S-Bahn geraucht haben. Als die 30-jährige Rollstuhlfahrerin die Jugendlichen auf ihr Fehlverhalten ansprach, sollen sie sie in türkischer und russischer Sprache beleidigt haben. Außerdem wurde sie bespuckt, mit Sonnenblumenkernen beworfen und geschlagen. Aufgrund des Speichels verspürte die Frau starken Ekel und musste sich fast übergeben. Eine unabhängige Zeugin beobachtete den Vorfall und alarmierte die Polizei. Die mutmaßlichen Täter sollen in Leonberg und Rutesheim aus der S-Bahn geflüchtet sein. An der Haltestelle in Renningen wurde die ukrainische Staatsbürgerin mit ihrer Tochter von der Bundespolizei zu dem Vorfall befragt.

Die unbekannten Jugendlichen sollen zwischen 10 und 15 Jahren alt und männlich gewesen sein. Einer der Verdächtigen wurde als groß beschrieben, hatte lockige schwarze Haare und trug eine schwarze Adidas Hose mit weißen Streifen. Ein anderer Jugendlicher soll klein gewesen sein, blonde Haare und eine weite kurze Hose gehabt haben. Der dritte Unbekannte soll einen gelben Pullover und eine weite kurze Hose getragen haben. Zu den anderen Personen gibt es keine genauere Beschreibung.

Die Bundespolizeiinspektion Stuttgart hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Beleidigung und Körperverletzung eingeleitet und bittet Zeugen, die Informationen zu dem Vorfall oder den unbekannten Verdächtigen haben, sich unter der Telefonnummer 0711 55049 1020 oder per E-Mail: bpoli.stuttgart.oea@polizei.bund.de zu melden.

Quelle: Presseportal

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