Ein Einbrecher drang gewaltsam durch ein Fenster in ein Einfamilienhaus ein und stahl Bargeld und Schmuck. Die Polizei gibt Tipps zur Einbruchsicherung.
Sasbachwalden: Einbrecher über Balkon eingestiegen

Sasbachwalden (ost)
Ein bisher unbekannter Eindringling ist vor etwa einer Woche in ein Einfamilienhaus in der Straße „Bachmatt“ eingebrochen und hat in Abwesenheit der Bewohner Bargeld und Schmuck im mittleren vierstelligen Eurobereich gestohlen. Der Täter dürfte dabei über den Balkon des Obergeschosses gelangt sein und ist dort gewaltsam durch ein Fenster eingedrungen. Die Spurensicherung wurde von Spezialisten der Kriminaltechnik durchgeführt. Die Polizei weist darauf hin, dass Einbrecher auch Fenster und Türen im Obergeschoss als Einstiegsmöglichkeit nutzen können. Es ist ratsam, Gegenstände, die als Kletterhilfe dienen könnten, sicher und nicht im zugänglichen Außenbereich aufzubewahren. Es gilt weiterhin: Jeder Bürger kann zur Verhinderung und Vorsorge von Einbrüchen beitragen. Beachten Sie daher die folgenden Präventionshinweise der Polizei: Beim Verlassen des Hauses – auch nur für kurze Zeit – immer die Haustür abschließen! Schließen Sie immer Fenster, Balkon- und Terrassentüren ab. Denken Sie daran: Gekippte Fenster sind offene Fenster! Verstecken Sie Ihren Schlüssel niemals draußen. Einbrecher finden jedes Versteck! Wenn Sie Ihren Schlüssel verlieren, wechseln Sie das Schloss aus! Achten Sie auf Fremde in Ihrer Wohnanlage oder auf dem Nachbargrundstück! Informieren Sie die Polizei sofort bei verdächtigen Beobachtungen! Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit, z.B. in sozialen Netzwerken oder auf Ihrem Anrufbeantworter! Die Polizei empfiehlt außerdem eine mechanische Sicherung aller Fenster und Türen, um ungebetene Gäste fernzuhalten. Zusätzliche Sicherheit bietet beispielsweise eine Einbruch- und Überfallmeldeanlage. Einbruchsversuche werden automatisch gemeldet und bei Gefahr kann der Alarm auch selbst ausgelöst werden.
Informationen zur Sicherung Ihres Zuhauses erhalten Sie auch unter www.k-einbruch.de, der Website der Einbruchschutzkampagne K-EINBRUCH.
Zeugen, die am Wochenende zwischen dem 30. Mai 2026 und dem 1. Juni 2026 verdächtige Personen beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer: 0781 21-2820 an die Beamten des Kriminaldauerdienstes zu wenden.
/wo
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 653 Personen deutlich höher war als der Anteil der weiblichen Verdächtigen, die bei 80 Personen lag. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 auf 432 Personen. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt








