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Schlier: Alkoholunfälle im Landkreis Ravensburg

Eine betrunkene Pkw-Lenkerin verursachte einen Unfall mit einem geschätzten Schaden von 18.000 Euro. Ein volltrunkener Pedelec-Fahrer wurde mit 2,6 Promille erwischt und erwartet eine Strafanzeige.

Foto: Depositphotos

Landkreis Ravensburg (ost)

Schlier

Eine betrunkene Autofahrerin verursachte einen Verkehrsunfall

Ein Alkoholtest ergab rund 2,3 Promille bei einer 64-jährigen Dacia-Fahrerin, die am Sonntagabend gegen 21.20 Uhr einen Unfall im Gegenverkehr verursachte. Die Frau fuhr auf der K9748 von Weingarten kommend in Richtung Schlier und geriet auf die Gegenfahrbahn, wo es zu einer seitlichen Kollision mit einem entgegenkommenden Mercedes kam. Obwohl der 50-jährige Mercedesfahrer versuchte auszuweichen, konnte er den Unfall nicht verhindern. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein geschätzter Gesamtschaden in Höhe von 18.000 Euro. Die Unfallverursacherin musste sich im Krankenhaus einer Blutprobe unterziehen und ihren Führerschein vor Ort abgeben. Sie wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt.

Ravensburg

Betrunken mit einem Pedelec unterwegs

Offenbar uneinsichtig zeigte sich ein 31-jähriger Pedelec-Fahrer, der sein Fahrrad zunächst auf dem Gehweg schob und am frühen Montagmorgen gegen 3 Uhr in der Waidenhofer Straße von einer vorbeifahrenden Polizeistreife aufgrund seines Zustandes ermahnt wurde, das Fahrrad nicht zu benutzen. Kurze Zeit später waren die Beamten überrascht, als der Pedelec-Fahrer trotz der Zusicherung, das Fahrrad nach Hause zu schieben, am Streifenfahrzeug vorbeifuhr. Ein Alkoholtest ergab schließlich einen Wert von rund 2,6 Promille, weshalb der Mann sein Fahrrad stehen lassen und die Beamten zu einer Blutprobe in ein Krankenhaus begleiten musste. Ihm droht eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 10355, was 3,38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 1733 Fälle aus, was 0,57% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 260926, was 85,09% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1,1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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