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Schmieren am Ulmer Münster,Älterer Mann beim illegalen Sprayen erwischt

Ein 83-Jähriger wurde beim Sprühen von Graffiti am Ulmer Münster erwischt. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung, während illegale Graffiti beträchtliche finanzielle Folgen haben können.

Foto: unsplash

Ulm (ost)

Um etwa 14.30 Uhr befand sich der ältere Herr am Haupteingang des Ulmer Münsters. Der Mann sprühte mit grüner Farbe ein Symbol (abwärts geöffneter Halbkreis mit aufgesetztem Kreuz) auf den Steinboden direkt vor dem Gittertor zum Haupteingang. Ein Zeuge beobachtete ihn dabei. Dieser informierte eine Mitarbeiterin des Münsters. Die Frau entdeckte den älteren Herrn mit der Sprühdose in der Hand und alarmierte sofort die Polizei. Nach einer kurzen Diskussion und Vorlage seines Ausweises verließ der Mann den Ort noch vor dem Eintreffen der Polizei. Diese hat nun Ermittlungen gegen den 83-Jährigen wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Der Sachschaden kann derzeit nicht beziffert werden.

Graffiti an Gebäudewänden, an Straßenschildern oder an Zugwaggons sind meist illegal, da sie ohne Zustimmung der Eigentümer angebracht werden und damit strafrechtliche Konsequenzen haben. Sie können auch erhebliche finanzielle Folgen für die meist jugendlichen Sprayer haben. Eltern sollten ihre Kinder daher über die Konsequenzen illegaler Graffiti informieren. Denn illegale Graffiti gelten als Sachbeschädigung, bei der schnell ein Schaden von mehreren tausend Euro entstehen kann, den der Verursacher – wenn er erwischt wird – tragen muss. Wird nur ein Täter in einer Gruppe von Sprayern überführt, haftet dieser für den gesamten Schaden. Illegale Sprayer sind 30 Jahre lang haftbar für die entstandenen Kosten. Die Polizei gibt Tipps im Internet unter www.polizei-beratung.de.

++++1000996 (JC)

Bernd Kurz, Telefon 0731/188-1111

Quelle: Presseportal

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