Am Mittwoch gegen 18 Uhr übergab eine Seniorin einem Abholer ihre Wertsachen, nachdem ein Anrufer einen Verkehrsunfall ihrer Tochter vorgetäuscht hatte. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Tauberbischofsheim unter 09341 810 entgegen.
Schockanruf in Boxberg-Schweigern: Betrüger erbeuten Goldschmuck

Main-Tauber-Kreis (ost)
Nach einem Schockanruf in Boxberg, bei dem Betrüger Goldschmuck erbeuteten, werden Zeugen gesucht. Unbekannte erschlichen sich am Mittwoch gegen 18 Uhr den Goldschmuck einer Seniorin in Boxberg-Schweigern. Ein Mann hatte der Frau telefonisch berichtet, ihre Tochter sei in einen Verkehrsunfall verwickelt gewesen. Dafür müsse nun eine hohe Summe als Kaution gezahlt werden. Während des Telefonats sagte die Seniorin, dass sie Goldschmuck besitze. Wenig später kam ein Unbekannter zur Wohnung und holte den Schmuck ab. Danach lief der Mann davon. Er wird auf etwa 30 bis 40 Jahre geschätzt und war mit einer dunklen Jacke und einer langen Hose bekleidet. Die Kriminalpolizei Tauberbischofsheim ermittelt inzwischen. Wer etwas zu dem Vorfall oder dem Abholer sagen kann, erreicht die Polizei unter 09341 810.
Nach dem Diebstahl von Baumaschinen von Baustellen in Bad Mergentheim sucht die Polizei Zeugen. Zwischen Montag und Dienstag entwendeten Unbekannte auf zwei Baustellen in der Dr.-Elmar-Mauch-Straße in Bad Mergentheim jeweils eine Verputzmaschine. Insgesamt entstand ein Schaden im fünfstelligen Bereich. Die beiden Baustellen waren gegen 18 Uhr geschlossen worden. Beschäftigte bemerkten am Dienstagmorgen, dass die Bautür einer Baustelle offenbar aufgehebelt und die Maschine gestohlen worden war. Auch von der Baustelle gegenüber war die Verputzmaschine verschwunden. Die Polizei ersucht die Bevölkerung um Unterstützung. Wer im betreffenden Zeitraum im Bereich der Dr.-Elmar-Mauch-Straße etwas Verdächtiges beobachtet hat oder Hinweise zu den Taten geben kann, soll sich beim Polizeirevier Mosbach unter 06261 809 0 melden.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
In Baden-Württemberg stieg die Zahl der registrierten Mordfälle von 315 im Jahr 2022 auf 338 im Jahr 2023, ein Anstieg um rund 7,3 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle erhöhte sich von 304 auf 312, die Zahl der Tatverdächtigen von 381 auf 402. Darunter waren 2022 insgesamt 345 Männer und 36 Frauen, 2023 waren es 363 Männer und 39 Frauen. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg von 165 auf 211. Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 470 Fällen die meisten Mordfälle in Deutschland – 132 mehr als Baden-Württemberg.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








