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Schömberg – Betrüger überlistet lebensältere Personen

Zwei lebensältere Personen in Schömberg fielen auf einen Schockanruf herein, der zu einer Bargeldübergabe von 6.000 Euro führte.

Foto: Depositphotos

Schömberg (ost)

Zwei ältere Personen in Schömberg wurden am Montagmittag Opfer von Betrügern, die auf einen Schockanruf hereingefallen sind.

Ein älterer Herr erhielt einen Anruf, in dem behauptet wurde, dass seine Frau in einen schweren Unfall verwickelt war und eine Person im Krankenhaus lag. Um eine Haftstrafe für die Frau zu vermeiden, musste eine große Geldsumme gezahlt werden.

Der Täter gab sich als Vermittler aus und schaffte es durch geschickte und manipulative Gesprächsführung, den angerufenen Herrn und eine weitere ältere Dame im Haushalt so unter Druck zu setzen, dass es zu einer Bargeldübergabe von 6.000 Euro kam.

Die Geldübergabe fand zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr in der Nähe eines Fußgängerüberwegs an der Bergstraße kurz vor dem Ortsausgang in Richtung Langenbrand statt.

Der Geldabholer wird wie folgt beschrieben: – Männlich, ca. 40 Jahre alt – Etwa 170 cm groß – Schlanke Statur – Dunkle Haare – Bekleidet mit sportlicher, dunkler Kleidung – Sprach Russisch

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen und Hinweisgeber, sich zu melden. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 07231 186-4444 zu melden.

Christian Schulze, Pressestelle

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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