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Schönebürg: Auto überschlägt sich bei Schwendi

Eine 21-Jährige verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug, nachdem sie einem Reh ausgewichen war. Dank des Sicherheitsgurtes blieb sie nur leicht verletzt.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Knapp vor 0.45 Uhr fuhr eine 21-jährige Frau mit ihrem VW auf der L265 von Schönebürg in Richtung Hürbel. Ein Reh sprang plötzlich auf die Straße. Die Autofahrerin versuchte auszuweichen, verlor dabei die Kontrolle über ihr Auto und geriet nach rechts von der Straße ab. Der VW streifte einen Baum, überschlug sich und kam auf dem Dach liegend auf der Straße zum Stillstand. Die junge Frau trug ihren Sicherheitsgurt und hatte Glück. Sie konnte sich selbst aus dem Auto befreien und den Notruf wählen. Der Rettungsdienst brachte die 21-Jährige mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Polizei Ochsenhausen hat den Unfall aufgenommen und schätzt den Schaden am VW auf etwa 2.000 Euro. Ein Abschleppwagen barg das Fahrzeug.

Das Anlegen von Sicherheitsgurten im Straßenverkehr kann Leben retten. Ein Aufprall mit 50 km/h entspricht einem Sturz aus zehn Metern Höhe, der in der Regel nicht überlebt wird. Aus diesem Grund wird empfohlen, den Gurt immer vor Fahrtantritt anzulegen. Weitere Tipps gibt es in Broschüren der Polizei, die in jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.gib-acht-im-verkehr.de erhältlich sind.

++++0552909(TH)

Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon hatten 33630 Unfälle einen Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Es gab 1733 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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