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Schonach im Schwarzwald: Zoll deckt Sozialleistungsbetrug auf

Schadenssumme über 18.000 Euro, Frau zu Bewährungsstrafe verurteilt wegen Betrugs an Agentur für Arbeit Villingen-Schwenningen

Foto: unsplash

Offenburg (ost)

Die Schadenssumme beläuft sich auf über 18.000 Euro

Aufgrund der Tatsache, dass sie während des Bezugs von Sozialhilfe zusätzlich einer bezahlten Beschäftigung nachging und dadurch über einen Zeitraum von 14 Monaten Leistungen in Höhe von mehr als 14.000 Euro unrechtmäßig bezogen hatte, wurde eine 52-jährige Frau aus Schonach im Schwarzwald vom Amtsgericht Villingen-Schwenningen wegen Betrugs zu einer Haftstrafe von acht Monaten verurteilt, die für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. Die Frau hatte die Behörde, die Agentur für Arbeit Villingen-Schwenningen, nicht über das seit einigen Jahren bestehende, bezahlte Arbeitsverhältnis informiert, bereits in ihrem ersten Antrag. Sie nahm in Kauf, dass die Arbeitsagentur zusätzlich zu den Sozialleistungen, die sie erhielt, auch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge in Höhe von mehr als 4.000 Euro für sie abführte. Mitarbeiter des Hauptzollamts Lörrach, das für die Gemeinde Schonach zuständig ist, entlarvten die Frau durch die Zusammenarbeit mit dem Finanzamt, das für ihren Arbeitgeber zuständig war. Sie legten die Ermittlungsergebnisse der Staatsanwaltschaft Konstanz vor, die wiederum Anklage beim Amtsgericht Villingen-Schwenningen erhob. Der Strafbefehl ist mittlerweile rechtskräftig.

Quelle: Presseportal

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