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Schramberg: Waldbrand im Töswald

Ein Waldbrand im Töswald westlich des Junghansareals breitete sich auf 100 Quadratmetern aus. Einsatzkräfte kämpften gegen das Feuer, das eine Fläche von 20 Hektar zerstörte.

Foto: Unsplash

Schramberg (ost)

Am Sonntag Nachmittag, gegen 17:30 Uhr, informierten Zeugen über den Polizeinotruf über einen Brand im Töswald westlich des Junghansareals an der Geißhalde. Als die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr und der Polizei eintrafen, hatte sich der Brand bereits auf eine Fläche von etwa 100 Quadratmetern ausgebreitet. Trotz der sofortigen Löschmaßnahmen konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers in dem steilen und unwegsamen Gelände nicht verhindert werden.

Die Lauterbacher Straße (L 108) wurde daraufhin von der Polizei in beiden Richtungen gesperrt. Eine Hochspannungsleitung im Brandgebiet wurde vom Netzbetreiber abgeschaltet – ohne Auswirkungen auf die Bevölkerung. Die Feuerwehr gab eine Warnung für die Bevölkerung heraus.

Die Feuerbekämpfung wurde von der Freiwilligen Feuerwehr mit einer großen Anzahl von regionalen und überregionalen Einsatzkräften durchgeführt. Dazu gehörten auch Spezialfahrzeuge aus benachbarten Landkreisen sowie Experten der Taskforce Vegetationsbrandbekämpfung. Der Polizeihubschrauber unterstützte die Löscharbeiten mit Aufklärungsflügen aus der Luft und dem Einsatz eines Löschwasserbehälters.

Am Montag Nachmittag war der Waldbrand schließlich unter Kontrolle. Der Brandort wurde über Nacht kontinuierlich überwacht. Feuerwehrkräfte löschten dabei kleinere Glutnester ab. Die Nachlöscharbeiten dauern noch an.

Aufgrund der Einsatzmaßnahmen und der erheblichen Steinschlaggefahr, die durch den Waldbrand ausgelöst wurde, bleibt die Lauterbacher Straße bis auf Weiteres in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Die Hochspannungsleitung im Brandgebiet bleibt bis zur abschließenden Prüfung durch den Netzbetreiber außer Betrieb.

Durch den Waldbrand wurde bisher eine Fläche von etwa 20 Hektar betroffen. Der Schaden wird auf ungefähr 400.000 Euro geschätzt.

Das Polizeirevier Schramberg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Es gibt bisher keine Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung.

Quelle: Presseportal

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