Ein 39-jähriger Mann wird verdächtigt, ein Tablet gestohlen zu haben. Bei der Wohnungsdurchsuchung fanden die Beamten über 300 Gramm Cannabisprodukte und synthetische Drogen.
Schwanau/Nonnenweier: Drogenfund in Wohnung

Schwanau/Nonnenweier (ost)
Nachdem ein Tablet aus dem Auto der Besitzerin in der Nacht von Samstag auf Sonntag gestohlen wurde, geriet ein 39-jähriger Mann nach den ersten polizeilichen Ermittlungen dringend in Verdacht, den Diebstahl begangen zu haben. Da er sich einer freiwilligen Durchsuchung seiner Wohnung durch die Polizei am Sonntagnachmittag widersetzte, erließ der zuständige Amtsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Offenburg einen Beschluss zur Hausdurchsuchung. Der 39-jährige deutsche Staatsbürger leistete erheblichen Widerstand gegen diese Maßnahme und musste daraufhin von den Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Lahr fixiert und festgenommen werden. Bei der Durchsuchung entdeckten die Beamten neben verschiedenen persönlichen Gegenständen und Fotos über 300 Gramm Cannabisprodukte sowie kleinere Mengen synthetischer Drogen. Das Tablet wurde nicht gefunden. Der Mann muss nun mit mehreren Anzeigen rechnen, unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.
/vo
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Statistiken über Drogenraten in Baden-Württemberg zeigen, dass im Jahr 2022 insgesamt 40049 Fälle aufgezeichnet wurden, wobei 36787 Fälle gelöst wurden. Es gab 32420 Verdächtige, wovon 28389 männlich und 4031 weiblich waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen betrug 10727. Im Jahr 2023 wurden 37873 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 34877 Fälle gelöst wurden. Es gab 30714 Verdächtige, wovon 26963 männlich und 3751 weiblich waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 11419. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 auf 4420. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3146 auf 3473, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2153 auf 2380 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 993 auf 1093 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1119 auf 1331. Im Vergleich dazu wurden in Berlin im Jahr 2023 die meisten Cyberkriminalitätsfälle in Deutschland registriert – 22125.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.144 | 13.531 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 4.056 | 4.420 |
| Anzahl der Verdächtigen | 3.146 | 3.473 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.153 | 2.380 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 993 | 1.093 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.119 | 1.331 |
Quelle: Bundeskriminalamt








