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Schwarzwald-Baar-Kreis: Polizei warnt vor Fakeshops

Kriminelle kopieren Internetauftritte bekannter Handelsunternehmen und verursachen finanzielle Schäden. Besondere Vorsicht beim Onlinekauf wird empfohlen.

Foto: unsplash

Polizeipräsidium Konstanz (ost)

Die Polizei in Konstanz warnt derzeit vor einer Serie von Betrügereien mit sogenannten „Fakeshops“. Kriminelle kopieren die Websites bekannter Handelsunternehmen und bieten dort vermeintlich preiswerte Waren an.

In einigen Fällen in den Landkreisen Rottweil und Schwarzwald-Baar gab es bereits finanzielle Verluste. Anstelle des vereinbarten Kaufpreises buchten die Täter hohe Beträge in einer ausländischen Währung ab. Der Gesamtschaden beläuft sich auf einen fünfstelligen Betrag.

Weil gefälschte Websites mittlerweile oft kaum mehr von echten Online-Auftritten zu unterscheiden sind, rät die Polizei zu besonderer Vorsicht beim Onlinekauf:

Es wird empfohlen, sich vor dem Kauf bei Unsicherheiten zu informieren und im Zweifelsfall von einer Bestellung abzusehen.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11144 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 13531 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 4056 auf 4420. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 3146 auf 3473, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2153 auf 2380 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 993 auf 1093 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1119 auf 1331. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die meisten registrierten Cyberkriminalitätsfälle in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.144 13.531
Anzahl der aufgeklärten Fälle 4.056 4.420
Anzahl der Verdächtigen 3.146 3.473
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.153 2.380
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 993 1.093
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.119 1.331

Quelle: Bundeskriminalamt

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