Beamte stoppen betrunkenen E-Scooterfahrer in Donaueschingen. Mann verweigert Alkoholtest und muss zur Blutentnahme ins Krankenhaus.
Schwarzwald-Baar-Kreis: Polizeikontrolle bei mutmaßlich betrunkenem E-Scooterfahrer

Donaueschingen (ost)
In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben Polizeibeamte vom Polizeirevier Donaueschingen einen vermeintlich betrunkenen Fahrer eines E-Scooters kontrolliert. Um 02.30 Uhr bemerkten sie auf der Dürrheimer Straße einen E-Scooter, der mit einem Motor betrieben wurde. Während der folgenden Überprüfung des 50-jährigen Fahrers fielen ihnen neben undeutlicher Sprache auch unsicherer Stand auf. Beim Versuch, seinen Scooter auf den Ständer zu stellen, verlor der Mann mehrmals das Gleichgewicht, bevor es ihm schließlich gelang. Der 50-Jährige lehnte einen freiwilligen Alkoholtest ab und musste die Polizisten daher zur Blutentnahme in ein Krankenhaus begleiten.
Im Falle einer Bestätigung des Verdachts auf Trunkenheit am Steuer erwartet ihn eine Anzeige.
In diesem Kontext weist die Polizei erneut darauf hin: Die gleichen Regeln und Grenzwerte wie beim Autofahren gelten auch für E-Scooter in Bezug auf Alkohol. Personen, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen Auto, E-Scooter oder Fahrrad fahren, riskieren nicht nur strafrechtliche Konsequenzen, sondern möglicherweise auch den Entzug der Fahrerlaubnis, Punkte in Flensburg und die Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur 37873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen (26963) höher war als die der weiblichen Verdächtigen (3751). Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschäden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Fälle aus (3.38%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert (0.57%). Die meisten Unfälle (85.09%) waren Übrige Sachschadensunfälle mit insgesamt 260926 Fällen. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








