Das Polizeipräsidium Konstanz beteiligte sich am neunten länderübergreifenden Sicherheitstag für mehr Sicherheit im öffentlichen Raum. Es wurden insgesamt 687 Personen und 182 Fahrzeuge kontrolliert, mit vier Personen in Polizeigewahrsam und fünf Fahrern ohne Fahrerlaubnis.
Schwarzwald-Baar-Kreis: Polizeipräsidium Konstanz, länderübergreifender Sicherheitstag

Konstanz (ost)
Am Mittwoch hat das Polizeipräsidium Konstanz am neunten länderübergreifenden Sicherheitstag teilgenommen, um die Sicherheit im öffentlichen Raum zu erhöhen. Dabei führten die Polizeibeamten präsidiumsweit insgesamt elf Kontrollaktionen durch, darunter eine Großkontrolle auf dem Parkplatz Hasenrain West an der Autobahn 81.
Von 11 Uhr bis 22 Uhr überprüften Beamte der Schutz- und Kriminalpolizei, unterstützt von Kollegen des Polizeipräsidiums Einsatz sowie des Zolls, insgesamt 687 Personen und 182 Fahrzeuge. Vier Personen wurden in Gewahrsam genommen oder festgenommen, darunter wurden zwei Haftbefehle vollstreckt. Fünf Fahrer waren ohne Fahrerlaubnis unterwegs, bei drei Fahrern bestand der Verdacht auf Alkohol- oder Drogeneinfluss.
Zusätzlich wurden neun Strafverfahren und zwölf Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Waffengesetz oder das Ausländerrecht eingeleitet. Dabei wurden unter anderem sechs Messer, ein Schlagstock, eine Schusswaffe, Pfefferspray und Kleinstmengen Betäubungsmittel gefunden und sichergestellt.
Im Rahmen der umfassenden Kontrollen behielten die Polizisten auch den Verkehr im Auge: Insgesamt wurden 32 Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt.
Neben den Kontrollmaßnahmen führten Mitarbeiter der Prävention Bürger- und Beratungsgespräche durch und informierten über Themen wie Einbruchschutz, Cybersicherheit und Verkehrssicherheit.
Um die Sicherheit im öffentlichen Raum langfristig zu verbessern, setzt das Polizeipräsidium weiterhin auf Präsenz, Kontrollen zum Messerverbot sowie präventive Maßnahmen und geht konsequent gegen Straftäter vor.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 589 auf 653 anstieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 87 auf 80 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 auf 432. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 waren. Insgesamt wurden in Baden-Württemberg im Jahr 2023 30714 Verdächtige ermittelt, darunter 26963 Männer und 3751 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 im Jahr 2022 auf 11419 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








