Die Polizei wurde zu einem schwer verletzten Mann am Karlsplatz gerufen. Eine Sonderkommission wurde zur Aufklärung der Tat eingerichtet.
Schwer verletzter Mann am Karlsplatz in Ulm aufgefunden

Ulm (ost)
Wie gemeldet wurde, hat die Polizei am Samstagmorgen (18.04.2026) gegen 2:00 Uhr einen schwer verletzten Mann am Karlsplatz in Ulm gefunden, wie auf https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110979/6257930 und https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110979/6259052 berichtet.
Am Samstag wurde die Sonderkommission Karl bei der Kriminalpolizei Ulm zur Untersuchung des Falls eingesetzt.
Im Zuge der Ermittlungen wurde am Mittwochnachmittag ein 44-jähriger Mann in Ulm vorläufig festgenommen. Er steht unter dem Verdacht, dem 75-jährigen Opfer lebensbedrohliche Verletzungen zugefügt zu haben.
Der 44-jährige irakische Staatsbürger aus Ulm wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm dem Haftrichter beim Amtsgericht Ulm vorgeführt. Der Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags wurde vollstreckt, und die Untersuchungshaft wurde angeordnet. Der Beschuldigte befindet sich nun in Haft.
Der 75-jährige Mann, der das Opfer war, befindet sich nach wie vor in kritischem Zustand.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei zu den Hintergründen des Vorfalls dauern an.
++++0720259
Staatsanwaltschaft Ulm, Michael Bischofberger, Tel. 0731 189-1441
Polizeipräsidium Ulm, Sven Vrancken, Tel. 0731 188-1111
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023. Darunter waren 345 männliche und 36 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 363 männliche und 39 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 im Jahr 2022 auf 211 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








