Polizei eingerichtete Sonderkommission zur Aufklärung der Tat, Mann in kritischem Gesundheitszustand nach Operation.
Schwer verletzter Mann am Karlsplatz in Ulm gefunden

Ulm (ost)
Wie gemeldet wurde die Polizei am Samstagmorgen (18.04.2026), kurz nach 2:00 Uhr, zu einem schwer verletzten Mann am Karlsplatz in Ulm gerufen.
Die Kriminalpolizei Ulm hat inzwischen die Sonderkommission Karl ins Leben gerufen, um die Tat aufzuklären.
Der 75-jährige Mann, der Opfer wurde, hat bereits eine Operation hinter sich und befindet sich weiterhin in einem kritischen Zustand.
Am Samstag war der Bereich um den Karlsplatz bis zum späten Nachmittag großflächig abgesperrt, damit Spuren gesucht werden konnten. Die Polizei Ulm erhielt Unterstützung vom Polizeipräsidium Einsatz.
Die Spuren, die am Tatort gesichert wurden, werden derzeit vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg ausgewertet.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei sind noch im Gange.
Hinweise von Zeugen werden von der Polizei Ulm weiterhin unter der Telefonnummer 0731/188-0 entgegengenommen.
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Staatsanwaltschaft Ulm, Michael Bischofberger, Tel. 0731 189-1441
Polizeipräsidium Ulm, Sven Vrancken, Tel. 0731 188-1111
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 Fällen die höchste Anzahl an Morden in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








