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Schwerer Unfall in Lahr

Der mutmaßliche Fahrer des Lastwagens wird fahrlässiger Tötung beschuldigt. Fußgänger wurden beim Überqueren erfasst. Zeugen berichten von roter Ampel.

Foto: Depositphotos

Lahr (ost)

Der vermeintlich verantwortliche und vorläufig festgenommene Fahrer des Lastwagens wird beschuldigt, fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung sowie fahrlässige Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubtes Entfernen vom Unfallort begangen zu haben. Der 56-jährige Mann verbrachte die Nacht in polizeilichem Gewahrsam und wird am Freitagmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Offenburg dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht in Offenburg vorgeführt.

Zum Zeitpunkt des Unfalls sollen sich die beiden getöteten Fußgänger beim Überqueren des Fußgängerweges in der Mitte der Fahrbahn befunden haben, als sie vom Lastwagen erfasst wurden. Die vor Ort befragten Zeugen gaben übereinstimmend an, dass die Ampel für den Verkehr in Richtung Autobahn rot war. Ob der Unfall auf medizinische Gründe zurückzuführen ist und warum der Lastwagenfahrer nach der Kollision mit dem Opel und den Fußgängern nicht angehalten hat, wird unter anderem von der Verkehrspolizei untersucht. Es lagen keine Hinweise auf eine Beeinträchtigung durch Alkohol oder Drogen zum Zeitpunkt des Unfalls vor.

Der Aufruf nach dem gesuchten E-Scooter-Fahrer war erfolgreich. Ein junger Mann meldete sich spät abends bei der Polizei und gab Informationen zum Vorfall preis. Auch die Eltern eines Jungen, der sich ebenfalls auf dem Fußgängerüberweg befand, meldeten sich. Nach Abschluss der Unfallaufnahme wurde die Sperrung der Bundesstraße gegen 21.30 Uhr aufgehoben.

/ks

POL-OG: POL-OG: Lahr, B415 – Schwerer Unfall – 2. Nachtragsmeldung

Lahr, B415 Nach aktuellen Ermittlungen fuhr der Fahrer eines LKW kurz vor 15 Uhr von Lahr kommend auf der B415 in Richtung Autobahn. Dabei soll er im Bereich der Einmündung zur B3 auf einen vor ihm fahrenden Opel Corsa aufgefahren sein. Der Opel-Fahrer kollidierte daraufhin mit einem Ampelmast. Der LKW erfasste dann die beiden Fußgänger und fuhr weiter Richtung Autobahn. Für eine 38-jährige Fußgängerin kam jede Hilfe zu spät. Der zweite Fußgänger, ein 37-jähriger Mann, verstarb trotz Reanimationsmaßnahmen noch an der Unfallstelle. Beide Insassen des Pkw wurden verletzt und mit Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Personen, die sich in der Nähe des Fußgängerüberwegs aufhielten, wurden nicht verletzt. Der mutmaßliche Verursacher, ein 56-jähriger Lkw-Fahrer, wurde ermittelt und kurz nach 16 Uhr festgenommen. Ein Sachverständigengutachten zur Unfallrekonstruktion wurde von der Staatsanwaltschaft Offenburg in Auftrag gegeben. Der Verkehrsdienst Offenburg führt die weiteren Ermittlungen durch und sucht nach weiteren Zeugen, die mit dem Unfall in Verbindung stehen. Besonders interessiert sind die Ermittler an einem E-Scooter-Fahrer. Hinweise bitte an die Verkehrspolizei in Offenburg 0781/214200. Die B415 bleibt vorerst komplett gesperrt. /ks

POL-OG: Lahr, B415 – Schwerer Unfall – 1. Nachtragsmeldung

Lahr, B415 Bei dem tragischen Unfall an einem Fußgängerüberweg an der B415 in Lahr wurden nach derzeitigem Kenntnisstand zwei Personen tödlich verletzt. Ersthelfer, Rettungssanitäter, Notärzte und die Feuerwehr waren vor Ort damit beschäftigt sich um die Verletzten und weiteren Beteiligten zu kümmern. Als die Polizei an der Unfallstelle eintraf, berichteten Zeugen von einem am Unfall beteiligten LKW, der allerdings zu diesem Zeitpunkt nicht mehr an der Unglückstelle war. Einsatzkräfte der umliegenden Reviere sowie ein eingesetzter Polizeihubschrauber suchten nach dem flüchtigen Fahrer, der kurz nach 16 Uhr angetroffen werden konnte. Die aufnehmenden Beamten an der Unfallstelle waren zunächst damit beschäftigt, Zeugen und mögliche weitere Beteiligte ausfindig zu machen. Ein weiteres Fahrzeug, ein roter Opel, konnte ebenfalls in unmittelbarer Nähe angetroffen werden. Das Fahrzeug war an einem Ampelmast zum Stillstand gekommen. Die beiden Insassen wurden verletzt in eine örtliche Klinik eingeliefert. Inwieweit die beiden Unfälle in Verbindung stehen, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Die B415 ist weiterhin voll gesperrt. /ks

POL-OG: Lahr, B415 – Schwerer Unfall

Lahr Nach einem schweren Unfall am heutigen Donnerstagnachmittag auf dem Autobahnzubringer ist die B415 im Bereich der Abfahrt zur B3 gesperrt. Aktuell werden Umleitungsmaßnahmen getroffen. Derzeit liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse zum Unfallverlauf vor. Nach ersten Erkenntnissen soll ein Fahrzeug gegen 15 Uhr im Bereich eines dortigen Fußgängerüberwegs zwei Personen erfasst haben und von der Unfallstelle geflüchtet sein. Ob noch andere Verkehrsteilnehmer an dem Unfall beteiligt sind, ist Gegenstand der ersten Ermittlungen. Die Polizei und Rettungsdienst ist mit starken Kräften vor Ort.

/wo

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 26963 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 3751. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 im Jahr 2022 auf 11419 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu gab es in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306.644 Unfälle. Davon entfallen 33.630 (10,97%) auf Unfälle mit Personenschaden, 10.355 (3,38%) auf schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden und 1.733 (0,57%) auf Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die restlichen 260.926 (85,09%) Unfälle sind Sachschadensunfälle. Bezogen auf die Ortslage entfallen 25.663 (8,37%) Unfälle auf innerorts, 13.562 (4,42%) auf außerorts (ohne Autobahnen) und 3.369 (1,1%) auf Autobahnen. Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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