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Schwerer Verkehrsunfall bei Schömberg fordert zwei Todesopfer

Zwei Personen sterben nach schwerem Unfall, zwei weitere Insassen schwer verletzt. Großer Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.

Einsatzfahrzeuge an der Unfallstelle Bild Feuerwehr Schömberg
Foto: Presseportal.de

Schömberg (Kreis Calw) (ost)

In der Nacht von Freitag auf Samstag (28.02.2026) wurde die Feuerwehr Schömberg kurz vor 03:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der L 346 zwischen Schömberg und Oberlengenhardt durch die Integrierte Leitstelle des Landkreises Calw alarmiert. „Als wir nach wenigen Minuten an der Einsatzstelle eintrafen stellten wir fest, dass ein PKW von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt war. Eine Person befand sich bereits außerhalb des Fahrzeuges und drei weitere Personen waren noch im verunfallten Fahrzeug eingeschlossen bzw. eingeklemmt“, so der Kommandant und Einsatzleiter Rainer Zillinger. Aufgrund des Lagebildes wurde auch die Feuerwehr Oberreichenbach zur Unterstützung der Rettungsarbeiten an die Einsatzstelle gerufen. „Eine Person mussten wir aufgrund der schweren Verformung des PKWs mit hydraulischen Rettungsgeräten befreien“, ergänzt Zillnger.

Für den Fahrzeugführer sowie die Beifahrerin kam leider jede Hilfe zu spät. Sie verstarben noch an der Einsatzstelle. Die beiden anderen Fahrzeuginsassen wurden mit schweren Verletzungen durch den Rettungsdienst und einen Rettungshubschrauber in Krankhäuser gebracht.

Aufgrund der schwere des Einsatzes wurde das Team der Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) des Landkreises Calw alarmiert und übernahm die Einsatznachsorge der eingesetzten Kräfte. Die Einsatzleitung wurde unterstützt durch den stellv. Kreisbrandmeister Andre Weiss.

Die Feuerwehren aus Schömberg und Oberreichenbach waren mit 58 Einsatzkräften und acht Fahrzeugen vor Ort. Der Rettungsdienst war mit drei Rettungswägen, drei Notfalleinsatzfahrzeugen und einem Rettungshubschrauber, sowie der DRK-Ortsverein Schömberg-Bad Liebenzell mit insgesamt 24 Rettungs- und Sanitätskräften an der Einsatzstelle. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Am Fahrzeug entstand ein Totalschaden in Höhe von 60.000 Euro. Die Straße war bis gegen acht Uhr aufgrund der Unfallaufnahme voll gesperrt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% ausmacht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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