Polizei und Stadt kontrollierten erneut Verkehrsteilnehmende in der Innenstadt, 86 Fahrzeuge überprüft, Geschwindigkeitsverstöße und technische Mängel festgestellt.
Schwerpunktkontrolle in Karlsruhe

Karlsruhe (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung des Polizeipräsidiums Karlsruhe und der Stadt Karlsruhe:
Nachdem es bereits am 04.09.2026 eine gemeinsame Schwerpunktkontrolle des Polizeipräsidiums Karlsruhe und der Stadt Karlsruhe gab, überprüften die Beamten auch am vergangenen Freitag in der stark frequentierten Karlsruher Innenstadt eine Vielzahl von Verkehrsteilnehmern.
Der Schwerpunkt der Kontrollen lag erneut auf Fahrzeugen, die mit überhöhter Geschwindigkeit und Motorengeräuschen, die die zulässige Maximallautstärke überschritten, unterwegs waren. Von städtischer Seite wurden insbesondere Falschparker konsequent bestraft. Zwischen 19:00 Uhr und 01:00 Uhr wurden insgesamt 86 Fahrzeuge in den Bereichen Karlstraße/Stephanienstraße, Douglasstraße und in der Fußgängerzone kontrolliert.
Bei den polizeilichen Kontrollen wurden drei Fahrer festgestellt, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten. Außerdem wiesen acht Autos technische Mängel auf, die bei drei Fahrzeugen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führten.
Auch das Thema Ablenkung als häufige Unfallursache stand im Mittelpunkt der Kontrollen. Drei Verkehrsteilnehmer wurden dabei erwischt, wie sie während der Fahrt ihr Mobiltelefon unrechtmäßig benutzten. Positiv zu erwähnen ist, dass nur eine Person unter Alkoholeinfluss am Straßenverkehr teilnahm. Der festgestellte Atemalkoholwert lag bei etwa 0,5 Promille.
Die Kontrollen wurden durch eine Geschwindigkeitsüberwachung der Stadt Karlsruhe in der Ludwig-Erhard-Allee ergänzt. Von den 2.450 gemessenen Fahrzeugen wurden 25 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt, zwei davon mit einer Geschwindigkeit von über 90 km/h.
Franz Henke, Polizeipräsidium Karlsruhe
Florian Kaute, Stadt Karlsruhe
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% ausmacht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








