Beamte führen Kontrolle durch, zahlreiche Verstöße festgestellt.
Schwerpunktkontrolle Rauschgiftkriminalität in Horb am Neckar

Horb (ost)
Am Montag, den 08.06.2025, führten Polizeibeamte vom Revier Horb auf dem Parkplatz an der Autobahn A81 an der Ausfahrt Horb eine gezielte Kontrolle zur Bekämpfung des Drogenhandels durch. An der Aktion waren auch das Einsatzpräsidium der Polizei, das Hauptzollamt Karlsruhe, das Bußgeldamt Horb und die THW-Ortsgruppe beteiligt.
Etwa 55 Beamte der Polizeipräsidien Pforzheim und Konstanz kontrollierten in der Zeit von 16 bis 0 Uhr eine Vielzahl von Fahrzeugen und stellten dabei zahlreiche Verstöße fest.
Aufgrund konkreter Verdachtsmomente auf Drogeneinfluss ordneten die Beamten zehn Blutentnahmen an. Diese wurden vor Ort von einer Polizeiärztin durchgeführt, die ebenfalls im Einsatz war.
Folgende Verstöße wurden festgestellt:
Insgesamt wurden 9 Verfahren wegen Fahrens unter Drogeneinfluss und eine Anzeige wegen Trunkenheit am Steuer aufgrund von Drogen und Alkohol eingeleitet.
Neben den Kontrollen zur Fahrtauglichkeit stellten die Einsatzkräfte weitere Verstöße fest, darunter drei Fälle von Fahren ohne gültige Fahrerlaubnis, zwei Fälle von Fahrzeugnutzung ohne Fahrerlaubnis, 23 Fälle von nicht angelegten Sicherheitsgurten, zwei Fälle von unsachgemäßer Kindersicherung, Urkundenfälschung und Kennzeichenmissbrauch. Es wurden auch Mängel wie ungesicherte Ladung, abgenutzte Reifen und erloschene Betriebserlaubnisse festgestellt.
Im gewerblichen Güterverkehr stellten die Beamten zahlreiche Verstöße gegen Sozialvorschriften, Arbeitsgesetze und das Güterkraftverkehrsgesetz fest.
Besonders erwähnenswert ist ein Verstoß gegen Steuergesetze: Die Einsatzkräfte stellten insgesamt 21.000 Zigaretten sicher, was zu einem Steuerschaden von etwa 5.000 Euro führte.
Die Ergebnisse zeigen, dass solche Kontrollen regelmäßig auch andere erhebliche Verstöße aufdecken, die über den eigentlichen Schwerpunkt hinausgehen.
Anna Schwalbe, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36.787 auf 34.877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32.420 auf 30.714, wobei die meisten davon männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10,38% aus, während Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel nur 0,57% der Gesamtzahl ausmachten. Der Großteil der Unfälle (85,09%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








