Beamte kontrollierten Fahrzeuge wegen Drogen im Straßenverkehr. 49 Verstöße festgestellt, davon sieben mit Betäubungsmitteln. Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.
Schwerpunktkontrollen in Bretten

Karlsruhe (ost)
Polizeibeamte von der Verkehrspolizei und benachbarten Revieren führten am Montagmorgen in der Pforzheimer Straße Kontrollen mit dem Fokus auf „Drogen im Straßenverkehr“ durch.
Das Ziel der Aktion war es, die Sicherheit im Straßenverkehr zu verbessern und Verstöße im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln zu bestrafen. Zwischen 08:30 Uhr und 11:30 Uhr wurden mehr als hundert Fahrzeuge kontrolliert. Insgesamt wurden 49 Verstöße festgestellt, wovon sieben mit Betäubungsmitteln in Verbindung standen. Bei fünf Fahrern wurden Blutproben angeordnet.
Neben Fahrten unter Drogeneinfluss stellten die Beamten unter anderem zehn Verstöße gegen das Handyverbot und acht Gurtverstöße fest. In sieben Fahrzeugen waren die Ladungssicherungen unzureichend. Insgesamt wurde die Weiterfahrt fünf Mal untersagt und ein Fahrzeug musste aufgrund von sicherheitsrelevanten Mängeln stillgelegt werden.
Die Polizei betont, dass solche Schwerpunktkontrollen regelmäßig durchgeführt werden, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Gesellschaft vor den Risiken des Drogenmissbrauchs im Straßenverkehr zu warnen und zu schützen.
Ogulcan Bozkurt, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 37873 Fälle waren. Von diesen Fällen wurden 36787 bzw. 34877 gelöst. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen (28389 bzw. 26963) höher war als die der weiblichen Verdächtigen (4031 bzw. 3751). Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon haben 33630 Unfälle zu Personenschäden geführt, was 10.97% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen verzeichnet, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85.09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








