Eine 30-jährige Frau fuhr betrunken mit einem E-Scooter in Schwetzingen, verursachte einen Unfall und stand deutlich unter Alkoholeinfluss.
Schwetzingen: Betrunkene E-Scooter-Fahrerin verursacht Unfall

Rhein-Neckar-Kreis (ost)
Am frühen Samstagmorgen verursachte eine 30-jährige Frau in Schwetzingen einen Verkehrsunfall mit einem E-Scooter und war dabei deutlich alkoholisiert.
Um 1:40 Uhr fuhr die Frau mit einem E-Scooter die Marstallstraße entlang. Vor dem Polizeirevier Schwetzingen rutschte sie vom Scooter ab, fiel nach rechts und prallte gegen einen am Fahrbahnrand geparkten Opel.
Durch den Sturz erlitt die 30-Jährige Schürfwunden an beiden Ellenbogen und begab sich eigenständig in ärztliche Behandlung. Sowohl am Opel als auch am Scooter entstanden Schäden in Form von Kratzern. Der Gesamtschaden wird auf etwa 3.500 Euro geschätzt.
Während der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten starken Alkoholgeruch im Atem der 30-Jährigen. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 2,3 Promille. Daraufhin wurde ihr eine Blutprobe entnommen. Obwohl sie angab, keine Fahrerlaubnis zu besitzen, wurde die zuständige Führerscheinstelle informiert. Gegen die 30-Jährige wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt.
Die Frau war in Begleitung einer 39-jährigen E-Scooter-Fahrerin. Auch sie stand unter Alkoholeinfluss. Ein Alkoholtest ergab bei ihr einen Wert von fast 0,6 Promille. Deshalb wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige an die Bußgeldstelle weitergeleitet. Sie muss nun mit einem Fahrverbot rechnen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28389 auf 26963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4031 auf 3751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus (3.38%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert (0.57%). Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 (85.09%). Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








