Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

SEK-Einsatz nach Bedrohung eines Taxifahrers in Ludwigsburg-Oßweil

Ein 23-jähriger Mann bedrohte den Taxifahrer nach einer Fahrt und wurde vom SEK festgenommen. Die Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung sind noch im Gange.

Foto: Depositphotos

Ludwigsburg (ost)

Um wahrscheinlich die Taxifahrt zu umgehen, hat ein 23-jähriger Mann am Samstagmorgen (01.08.2026) den Taxifahrer bedroht, der ihn nach Hause gebracht hatte. Gegen 06.50 Uhr rief der 34-jährige Fahrer die Polizei an. Er gab an, dass er den Passagier von Stuttgart bis zur Fellbacher Straße in Oßweil gefahren hatte. Dort weigerte sich der 23-Jährige jedoch zu zahlen und stieg aus dem Taxi aus. Der Fahrer folgte ihm. Nachdem der Fahrgast kurz in ein Wohnhaus gegangen war, kehrte er zurück und bedrohte den 34-Jährigen mit einer Waffe. Der Taxifahrer flüchtete und der 23-jährige Verdächtige kehrte wahrscheinlich in seine Wohnung zurück. Mehrere Streifenwagen umstellten das Wohngebäude. Ein Spezialeinsatzkommando wurde zur Unterstützung gerufen. Die SEK-Kräfte nahmen den 23-Jährigen widerstandslos fest, nachdem sie Zugang zu seiner Wohnung erhalten hatten. Eine Schreckschusswaffe wurde bei der Durchsuchung der Wohnung gefunden und beschlagnahmt. Der 23-Jährige wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder freigelassen. Die Ermittlungen wegen schwerer räuberischer Erpressung dauern an.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 im Jahr 2022 auf 2518 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2602 im Jahr 2022 auf 3202 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 2369 Männer und 233 Frauen im Jahr 2022, während es 2906 Männer und 296 Frauen im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1313 im Jahr 2022 auf 1674 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Raubüberfälle in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.042 3.782
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.037 2.518
Anzahl der Verdächtigen 2.602 3.202
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.369 2.906
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 233 296
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.313 1.674

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschäden, was 10.97% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 (4.42%) und auf Autobahnen 3369 (1.1%). Insgesamt gab es 369 Todesopfer, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24