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Sexuelle Belästigung im Zug: Zeugen gesucht

Nach einer sexuellen Belästigung in der S-Bahn kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Täter und unbekanntem Reisenden. Polizei sucht dringend nach Zeugen.

Foto: Depositphotos

Kornwestheim (ost)

Nachdem eine junge Reisende in der Nacht zum Samstag (12.09.2026) in einer S-Bahn der Linie S4 zwischen Stuttgart und Kornwestheim Opfer sexueller Belästigung wurde, kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem mutmaßlichen Täter, ebenfalls 18 Jahre alt, und einem unbekannten Mitreisenden.

Laut aktuellen Informationen berührte der 18-jährige Verdächtige gegen 00:50 Uhr die gleichaltrige Reisende unerlaubt am Gesäß und im Brustbereich. Als der unbekannte Reisende der jungen Frau zu Hilfe eilte, soll er vom 18-Jährigen ins Gesicht geschlagen worden sein. Zeugen alarmierten die Bundespolizei, die am Bahnhof Kornwestheim auf die 18-jährige Deutsche und weitere Zeugen traf. Der unbekannte geschädigte Reisende war nicht auffindbar. Der mutmaßliche Täter wurde von einem Polizeibeamten mit Diensthund in der Bahnhofstraße gefunden. Während der polizeilichen Maßnahmen versuchte er zu flüchten, wurde jedoch eingeholt. Er widersetzte sich den Anweisungen des Beamten und näherte sich mehrmals bedrohlich, woraufhin der Diensthund eingesetzt wurde. Der alkoholisierte Mann erlitt dabei leichte Verletzungen. Ein Rettungswagen versorgte ihn vor Ort medizinisch und brachte ihn anschließend in ein Krankenhaus.

Die Ermittlungen wegen sexueller Belästigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurden eingeleitet. Zeugen, insbesondere der unbekannte geschädigte Reisende, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer +4971155049-1020 oder per E-Mail: bpoli.stuttgart.oea@polizei.bund.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 im Jahr 2022 auf 312 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 im Jahr 2022 auf 402 im Jahr 2023, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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