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Sexueller Übergriff in Ulm-Wiblingen

Eine 27-Jährige wurde von einem Unbekannten sexuell angegangen. Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Um etwa 0.45 Uhr stand eine 27-Jährige an der Haltestelle Erenlauh in Ulm-Wiblingen. Auf dem Gehweg in Richtung Lochäckerweg passierte sie zunächst einen Unbekannten. Als sie bemerkte, dass sie von dem fremden Mann verfolgt wurde, versuchte sie wegzulaufen. Dann gelang es dem Unbekannten, die Frau im Lochäckerweg zu umklammern und zu Boden zu ziehen. Danach soll er die schreiende Frau über der Kleidung begrapscht haben. Als Zeugen auf die Tat aufmerksam wurden, flüchtete der Unbekannte in Richtung Aral-Tankstelle in Wiblingen.

Die Polizei suchte mit mehreren Streifen nach dem Täter und befragte Zeugen. Der Täter blieb jedoch unentdeckt. Rettungskräfte brachten die 27-Jährige vorsichtshalber in ein Krankenhaus. Sie erlitt bei dem Angriff Knieverletzungen, als sie von dem Unbekannten zu Boden gerissen wurde.

Die Kriminalpolizei Ulm (Tel. 0731/188-0) hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Sie ermittelt nun wegen des Verdachts auf ein Sexualdelikt und sucht Zeugen, die Informationen zum Unbekannten geben können oder den Vorfall beobachtet haben.

Der Unbekannte hat helle Haut und soll etwa 30-40 Jahre alt sein. Er trug ein blaues T-Shirt, kurze Hosen und eine Bauchtasche. Er war von kräftiger Statur, hatte einen Kinnbart und kurze, aber etwas längere Haare.

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Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Anstieg von 315 auf 338 Fällen. Im Jahr 2022 wurden 304 Fälle gelöst, während es 2023 312 waren. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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