Feuerwehr kämpft gegen Großbrand in Lagerhalle mit 300 Tonnen Müll. Einsatzkräfte verhindern Ausbreitung auf angrenzende Gebäudekomplexe.
Sigmaringen: Brand auf Firmengelände in Bad Saulgau

Sigmaringen (ost)
Um etwa 18.04 Uhr wurde die Feuerwehr Bad Saulgau zu einem bestätigten Brand im Industriegebiet gerufen. Der Kommandant Karl-Heinz Dumbeck entschied bereits während der Anfahrt, die Alarmstufe auf B5 zu erhöhen, da eine schwarze Rauchwolke weit sichtbar war. Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte fanden eine große Lagerhalle vor, in der etwa 300 Tonnen Haus- und Gewerbemüll in Flammen standen. Durch die Strahlungswärme war auch ein Flächenbrand entstanden, der kurz davor stand, auf eine benachbarte Produktionshalle eines anderen Unternehmens überzugreifen. Dank des schnellen, effizienten und massiven Einsatzes der ersten Kräfte konnte die Ausbreitung auf diese anderen Gebäudekomplexe jedoch verhindert werden. Die brennende Halle stürzte teilweise ein und konnte nur von außen gelöscht werden.
Bei dem Einsatz wurden 3 Drehleitern, 2 Wasserwerfer und mehrere Strahlrohre eingesetzt, um das Feuer einzudämmen. Eine Person vor Ort musste vom Rettungsdienst aufgrund des Verdachts auf leichte Rauchgasvergiftung untersucht werden. Der Kreisbrandmeister Michael Reitter, sowie die Landrätin, Frau Stefanie Bürkle und weitere Vertreter der Gemeinde Bad Saulgau verschafften sich ein Bild der Lage vor Ort. Insgesamt waren in Bad Saulgau etwa 160 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und PSNV im Einsatz. Die Nachlöscharbeiten werden voraussichtlich bis in die frühen Morgenstunden andauern.
Gleichzeitig erforderte eine durchziehende Gewitterfront in Pfullendorf den Einsatz von über 100 Feuerwehrkräften, da etwa 50 Einsatzstellen von überfluteten Kellern und Straßen betroffen waren. Ein zusätzlicher Brandalarm nach einer Verpuffung im Schredderwerk Herbertingen führte zu schnellen Verschiebungen der Einsatzkräfte durch die Führungsunterstützung.
Zum Abschluss waren alle erleichtert, dass sich die verschiedenen Einsatzsituationen beruhigten und das Unwetter nicht weiter wütete. Michael Reitter bedankte sich bei allen beteiligten Einsatzkräften für die gute und effektive Zusammenarbeit bei der Schadensbekämpfung.
Quelle: Presseportal








