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Sigmaringen: Tumult bei Verkehrskontrolle

Passant beleidigt Polizeibeamte bei Kontrolle. Eine Anzeige wegen Beleidigung kommt auf einen 59-Jährigen zu, der am Montagmittag negativ aufgefallen war.

Foto: Depositphotos

Landkreis Sigmaringen (ost)

Sigmaringen, Jungnau

Passant beleidigt Beamte während Kontrolle

Ein 59-Jähriger wird wegen Beleidigung angezeigt, nachdem er am Montagmittag bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle negativ aufgefallen war. Die Polizei stoppte den Autofahrer, da er während der Fahrt sein Handy benutzte und sein Rücklicht beschädigt war. Als er dem Anhaltezeichen folgte, stieg er plötzlich aus und ging aggressiv auf den Streifenwagen zu. Der 59-Jährige äußerte mehrmals seinen Unmut über die Kontrolle, kritisierte die Maßnahmen und beleidigte schließlich auch die Polizisten.

Inzigkofen

Fahrer unter Drogeneinfluss

Polizeibeamte führten am Montagnachmittag eine allgemeine Verkehrskontrolle in Inzigkofen durch, bei der ein Autofahrer unter Drogeneinfluss stand. Ein Drogenvortest bestätigte den Verdacht und reagierte positiv auf THC. Der 23-Jährige musste daraufhin sein Auto stehen lassen und die Beamten zur Blutentnahme in eine Klinik begleiten. Er erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren.

Pfullendorf

Leichte Verletzungen nach Vorfahrtsunfall

Bei einem Verkehrsunfall am Montag gegen 13 Uhr an der Kreuzung der K 8272 und der L 280 zog sich eine 65-Jährige leichte Verletzungen zu. Die Unfallverursacherin missachtete das Haltegebot an der Kreuzung und überquerte die L 280 mit etwa 30 km/h, ohne auf den vorfahrtsberechtigten Peugeot-Fahrer zu achten. Nach dem heftigen Zusammenstoß wurde die Opel-Fahrerin von der Straße in den Grünstreifen abgewiesen. Der Rettungsdienst brachte die 65-Jährige ins Krankenhaus, während der 71-Jährige anscheinend unverletzt blieb. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Unfälle, was 85.09% entspricht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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