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Sinsheim: Schwerpunktkontrollen Motorradfahrer

In der wärmeren Jahreszeit häufen sich Unfälle mit Beteiligung von Motorradfahrern. Motorradfahrer können zur Verkehrssicherheit beitragen, wie eine Schwerpunktkontrolle in Sinsheim zeigt.

Foto: unsplash

Rhein-Neckar-Kreis (ost)

Während der wärmeren Jahreszeit nehmen Unfälle mit Motorradfahrern zu. Hauptursachen für Unfälle mit schwerwiegenden Folgen sind zu geringer Sicherheitsabstand, riskante Überholmanöver bei unklarer Verkehrslage sowie zu hohe oder unangepasste Geschwindigkeit.

Die Motorradfahrer selbst können am meisten zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen. Fahrsicherheitstrainings, technisch einwandfreie und verkehrssichere Motorräder, angemessene Schutzkleidung und eine vernünftige, vorsichtige Fahrweise sind entscheidend für sicheren Fahrspaß ohne Unfälle.

Am Mittwochnachmittag führte das Polizeipräsidium Mannheim eine Schwerpunktkontrolle des motorisierten Zweiradverkehrs auf der L 550 zwischen Sinsheim und Sinsheim-Weiler durch.

Während der Kontrollaktion mit 10 eingesetzten Beamtinnen und Beamten der Verkehrspolizeiinspektion wurden zwischen 16:00 Uhr und 19:30 Uhr insgesamt 68 Motorradfahrer überprüft. Dabei wurden 9 Verstöße festgestellt.

Die genauen Ergebnisse im Überblick:

Sowohl die Polizeikräfte als auch die Motorradfahrer nutzten die Kontrollen für einen Austausch von Gedanken und die Resonanz war größtenteils positiv.

Weitere Kontrollmaßnahmen ähnlicher Art sind bereits in Planung, um schwere Verkehrsunfälle zu verhindern. Die Ergebnisse vom Mittwoch zeigen deutlich, dass solche Kontrollen zur langfristigen Reduzierung von Unfällen mit Motorradfahrern dringend notwendig sind.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 aus, was 3.38% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 (4.42%) und auf Autobahnen 3369 (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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