Kollision mit Gegenverkehr in Sonnenbühl führt zu Verletzten, Vollsperrung und Abschleppungen, Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort.
Sonnenbühl: Verkehrsunfälle

Reutlingen (ost)
Sonnenbühl (RT): Zusammenstoß mit entgegenkommendem Verkehr
Ein Verkehrsunfall mit Verletzten führte am Montagmittag zu einer vorübergehenden Vollsperrung der L 230 zwischen Gönningen und Genkingen. Gegen 13.30 Uhr fuhr ein 18-jähriger Peugeot-Fahrer von Gönningen kommend auf der Landesstraße. In der letzten Rechtskurve vor Genkingen geriet er wahrscheinlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nach links auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er mit dem Lkw eines 39-Jährigen, der in Richtung Gönningen unterwegs war. Durch den Zusammenstoß wurde das Auto gedreht. Derzeitigen Erkenntnissen zufolge erlitten der 18-Jährige und seine gleichaltrige Beifahrerin leichte Verletzungen. Der 39-Jährige blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge, an denen der Gesamtschaden auf etwa 25.000 Euro geschätzt wird, mussten abgeschleppt werden. Nach einer anfänglichen Vollsperrung konnte der Verkehr gegen 14.45 Uhr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Gegen 18.15 Uhr war die L 230 vollständig geräumt. Neben Feuerwehr und Rettungsdienst war auch die Feuerwehr am Unfallort im Einsatz. (mr)
Reutlingen (RT): Leichte Verletzungen nach Fahrradsturz
Ein Radfahrer zog sich am Montagvormittag bei einem Sturz leichte Verletzungen zu. Der 36-Jährige fuhr gegen 09.30 Uhr mit seinem Fahrrad die Wörthstraße entlang, als ihn eine 47-jährige Skoda-Fabia-Fahrerin von hinten überholte. Aufgrund der engen Straße und des geringen Abstands zwischen den beiden bremste der Radfahrer stark ab und stürzte. Es kam zu keinem Kontakt zwischen den Fahrzeugen, daher entstand kein Sachschaden. Der 36-Jährige wurde leicht verletzt und begab sich vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus. (nf)
Wernau (ES): Angriff auf Polizeibeamte nach Verkehrsunfallflucht
Eine 34-Jährige sieht einer Reihe von Strafanzeigen entgegen, nachdem sie am Montagabend in der Bonyháder Allee einen Verkehrsunfall verursacht und Fahrerflucht begangen hat. Gegen 22.10 Uhr wurde die Polizei von einer 20-jährigen BMW-Fahrerin informiert. Sie hatte ihr Auto ordnungsgemäß am Straßenrand der Bonyháder Allee geparkt und saß mit ihrer Begleitung noch im Auto, als die 34-Jährige versuchte, mit ihrem Lexus hinter ihr auszuparken. Bei ihren Rangiermanövern stieß die Lexus-Fahrerin mehrmals gegen den BMW. Obwohl die BMW-Fahrerin ausstieg, um mit der Fahrerin zu sprechen, setzte die 34-Jährige ihre Ausparkversuche fort und entfernte sich ohne Beachtung des angerichteten Sachschadens in Höhe von etwa 2.500 Euro. Der Lexus wurde kurz darauf auf dem Parkplatz am Kreisverkehr Bruckenwasen/Esslinger Straße mit der Fahrerin parkend gefunden. Bei der Kontrolle bemerkten die Polizeibeamten starken Alkoholgeruch. Die Fahrerin verhielt sich nicht nur unkooperativ und aggressiv, sondern widersetzte sich der Kontrolle, sodass sie zu Boden gebracht und festgenommen werden musste. Sie griff die Beamten nicht nur an, sondern spuckte und beleidigte sie fortlaufend. Erst nach der Blutentnahme beruhigte sie sich genug, um aus dem Gewahrsam entlassen zu werden. Niemand wurde ernsthaft verletzt. Die Ermittlungen bezüglich des Führerscheins der Beschuldigten dauern an. (cw)
Nürtingen (ES): Aufmerksamer Nachbar entdeckt Einbrecher
Am Montagabend wurde in Nürtingen nach flüchtigen Einbrechern mit mehreren Streifenwagen und einem Polizeihubschrauber gefahndet. Ein aufmerksamer Nachbar bemerkte gegen 20 Uhr Licht in einem Wohnhaus in der Balinger Straße. Als er nachschaute, hörte er Stimmen aus dem Inneren und alarmierte die Polizei. Bis zu deren Ankunft waren die Unbekannten über die zuvor aufgebrochene Terrassentür geflohen. Ob sie beim Durchsuchen des Mobiliars etwas gestohlen haben, muss noch ermittelt werden. Kriminaltechniker kamen zur Spurensicherung vor Ort. (ms)
Dettingen/Erms (ES): Missachtung der Vorfahrt
Die Missachtung der Vorfahrt war die Ursache für einen schadensträchtigen Verkehrsunfall, der sich am Montagabend an der Einmündung Wilhelm-Maybach-Straße / Uracher Straße ereignete. Ein 47-Jähriger fuhr gegen 21.10 Uhr mit seinem Mercedes C 200 die Wilhelm-Maybach-Straße in Richtung Uracher Straße. An der Einmündung missachtete er die Vorfahrt eines 55-jährigen VW Caddy-Fahrers, was zu einer Kollision führte. Niemand wurde verletzt. Der Mercedes war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf etwa 9.000 Euro geschätzt. (jw)
Esslingen (ES): Opfer eines Schockanrufs (Warnung)
Eine Seniorin aus Esslingen wurde im Laufe des Montags von dreisten Kriminellen mit dem Schockanruf-Trick um Bargeld und Wertgegenstände im fünfstelligen Bereich betrogen. In einem Telefonat gab ein Unbekannter vor, die Tochter der Frau habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und könne nur durch die Bezahlung einer Kaution einer Inhaftierung entgehen. Die besorgte Seniorin glaubte der erfundenen Geschichte und übergab später an ihrer Wohnadresse einer Komplizin des Anrufers Bargeld, Schmuck und Gold im Wert von mehreren zehntausend Euro. Der Betrug wurde später aufgedeckt. Die Polizei warnt: Wenn jemand am Telefon, egal wer er vorgibt zu sein, Geld oder Wertgegenstände von Ihnen verlangt, legen Sie sofort auf! Sie werden betrogen! Weitere Tipps und Hinweise finden Sie unter https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/telefonbetrug-durch-schockanrufe/ (mr)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon sind 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Fälle aus, was 3.38% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 1733 Fällen (0.57%) vertreten. Die meisten Unfälle (85.09%) sind übrige Sachschadensunfälle mit 260926 Vorfällen. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








