Ein 26-Jähriger bricht in einen Drogeriemarkt ein, stiehlt Parfums und stürzt auf der Flucht mit einem Roller, alkoholisiert und berauscht, Blutentnahme angeordnet. Erwartet Strafverfahren wegen Einbruch und Unfall unter Drogeneinfluss.
Spaichingen, Lkr. Tuttlingen: Einbruch in Drogeriemarkt, Flucht endet mit Rollersturz

Spaichingen, Lkr. Tuttlingen (ost)
Ein junger Kerl brach in der Nacht zum Samstag in einen Drogeriemarkt in der Hauptstraße ein und stürzte bei seiner Flucht mit einem Roller. Kurz nach 2 Uhr löste der Einbruchalarm in der Müller-Filiale aus, als der 26-Jährige gewaltsam versuchte, die Schiebetür zu öffnen. Bevor er flüchtete, gelang es ihm, einzudringen und mehrere teure Parfums zu stehlen. Diese verstaute er in seinem Roller und fuhr dann in Richtung Spaichingen davon. Seine Flucht endete in der Hauptstraße und Dreifaltigkeitsstraße, nachdem er – vermutlich betrunken und berauscht – gestürzt war. Da er alle Voruntersuchungen verweigerte, musste er sich einer Blutentnahme unterziehen.
Erwartet ihn nun nicht nur ein Strafverfahren wegen des Einbruchs, sondern auch wegen des unter dem Einfluss von Drogen verursachten Unfalls.
Staatsanwaltschaft Konstanz,
Telefon: 07531 280-0
Polizeipräsidium Konstanz, Polizeihauptkommissarin Katrin Rosenthal, Telefon: 07531 995-1014
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 36787 im Jahr 2022 auf 34877 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 32420 im Jahr 2022 auf 30714 im Jahr 2023 zurück. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Fälle von Drogenkriminalität registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








