Die Polizei in Ravensburg verzeichnete 2.534 Verstöße bei Schwerpunktkontrollen. 44 Fahrer erhalten Fahrverbot aufgrund erheblicher Überschreitungen.
Speedweek Bilanz: Geschwindigkeitsverstöße überwacht

Landkreise Ravensburg, Sigmaringen und Bodenseekreis (ost)
Während der letzten landesweiten Kontrollwoche zur Bekämpfung von Geschwindigkeitsverstößen haben die Polizeibeamten des Polizeipräsidiums Ravensburg verstärkt die Einhaltung der Tempolimits überwacht. Das Hauptziel der Schwerpunktkontrollen war es, das Bewusstsein für die Gefahren von zu schnellem und unangepasstem Fahren zu schärfen – immer noch eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle mit Personenschäden.
Insgesamt wurden bei den eigenen Überwachungsmaßnahmen im Präsidiumsbereich 2.534 Verstöße registriert, die zu Verwarnungen und Bußgeldern führten. Auf Landstraßen und im städtischen Straßennetz wurden insgesamt 491 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Davon fuhren 305 Personen bis zu 20 km/h über dem erlaubten Limit. 169 Fahrer waren zwischen 21 und 40 km/h zu schnell, während 17 Personen die Höchstgeschwindigkeit um mehr als 40 km/h überschritten.
Auf den Autobahnabschnitten im Zuständigkeitsbereich wurden insgesamt 2.043 Verstöße geahndet. Hier waren 1.677 Fahrer bis zu 20 km/h zu schnell, 339 zwischen 21 und 40 km/h zu schnell. Weitere 27 Autofahrer waren mit mehr als 40 km/h übermäßig schnell unterwegs.
Für 44 Verkehrsteilnehmer haben die schwerwiegenden Überschreitungen weitere Konsequenzen: Sie müssen sich in den nächsten Monaten auf ein mehrwöchiges Fahrverbot einstellen. Um das Unfallrisiko langfristig zu reduzieren und die Verkehrssicherheit in der Region zu verbessern, wird das Polizeipräsidium Ravensburg auch weiterhin konsequent Geschwindigkeitskontrollen durchführen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 1733 Fällen, also 0.57%, vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








